Handball Männer 1 Spielberichte

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30.11.2019 TV Idstein – HSG VfR/Eintr. Wiesbaden
23.11.2019 TSV Griedel – TV Idstein
17.11.2019 TSF Heuchelheim – TV Idstein
09.11.2019 TV Idstein – HSG Lumdatal  
02.11.2019 TV Hüttenberg II – TV Idstein
26.10.2019 TV Idstein – HSG Lollar/Ruttershausen
19.10.2019 TV Petterweil – TV Idstein
12.10.2019 TV Idstein – HSG Linden
21.09.2919 TV Idstein – TuS Holzheim  
15.09.2019 TGS Langenhain – TV Idstein


Wiesbadener Kurier vom 25.11.2019
Hitzig hoch zehn
Landesliga-Derby geht nach heißen 60 Minuten an den TV Idstein / David Welsch in die Klinik

Von Susan Dobias
IDSTEIN . Für Jonas Cremers und Leon Walter endete das Derby nach einer Roten Karte vorzeitig, für David Welsch im Krankenhaus. Das umkämpfte Handball-Landesliga-Derby zwischen dem TV Idstein und der HSG VfR/Eintracht Wiesbaden brachte die Akteure an ihre physischen Grenzen. Nach dem 37:32 (16:13)-Sieg für Idstein haderten beide Teams mit den Unparteiischen, die mit fragwürdigen Entscheidungen zur hitzigen Hallenatmosphäre beitrugen.

18 Zeitstrafen, 15 Siebenmeter:
Insgesamt 18, zumindest relativ gleich verteilte Zeitstrafen, 13 davon im zweiten Durchgang und noch 15 Siebenmeter wurden gegeben. Das hemmte den Spielfluss enorm. Wiesbadens Coach Alexander Müller sprach von Herausstellungen, die irgendwo in der Fabelwelt lagen. „Bei manchen Zeitstrafen wusste ich gar nicht, warum es sie gab“, sagte Müller. Ähnliches Unverständnis äußerte Jan Welsch. Dem Idsteiner Trainer stand nicht nur einmal die Ungläubigkeit ins Gesicht geschrieben. Genau wie bei zahlreichen harten Zweikämpfen. David Welsch sah nach einem Schlag bereits in der ersten Halbzeit nur noch verschleiert auf seinem linken Auge, ein weiterer Check brachte ihn mit zugeschwollenem Auge ins Krankenhaus. „Zum Glück ist nichts gebrochen. Ob was in Richtung Netzhaut ist, muss man abwarten. Erst muss die Schwellung zurückgehen“, gab Jan Welsch eine erste Entwarnung am Sonntag. Allen Umständen zum Trotz ging letztlich Idstein als verdienter Sieger vom Feld. Wiesbaden verpasste es nach gutem Beginn, frühzeitig nachzulegen. So konnte sich Idstein zurückkämpfen und vorlegen. „Über die Lethargie im ersten Durchgang muss man sprechen. Das war ein bisschen wenig Power“, erklärte HSGler Danic Seiwert. Die Gastgeber hingegen ließen sich nicht einmal nach Rot für Spielmacher und Abwehrstratege Jonas Cremers (21./Foulspiel) beeindrucken. „Es gab diverse Herausforderungen in Angriff und Abwehr, die wir hervorragend gemeistert haben. Es war eine super Teamleistung“, sagte Jan Welsch.

Torhüterleistung entscheidet:
Nach dem Wiederanpfiff legte Idstein den Grundstein zum Erfolg. „Es war eine unglaubliche Leistung von uns allen. Jeder hat für jeden gekämpft. Selbst die mehrfache doppelte Unterzahl haben wir gut kompensiert“, erklärte TV-Kreisläufer Berkan Kocak. Den Unterschied an diesem Tag machten letztlich die Torhüter. Während bei Idstein Paul Kaufmann und später in einer ganz wichtigen Phase Clemens Zumdick ihren Kasten vernagelten, erwischte Jannik Gippert im Gästetor einen rabenschwarzen Tag. „Ich sage es ganz ungern und es tut mir auch leid, aber wir haben das Spiel auf der Torhüterposition verloren“, bilanzierte Müller.

TVI: Kaufmann, Zumdick; Grandpierre (6), Timmermann, Engel, Flock, Schulz (5), Kocak (6), Bierod, J. Cremers (1), D. Welsch (3), Völlger (2), Moritz Schubert (13/5), Kopp (1).
HSG: Gippert, Haas; Kirchmeier (7/4), Jenne (1), Walter (1), Rausch, Garbo (3/1), Seiwert (6/2), Hieronimus, Schreiber, Engel (4/1), Stadermann (2), Henkelmann (8), Schmelzer. – Disqualifikation. – J. Cremers (21./Foul) / L. Walter (52./3. Zeitstrafe).

Bei Motitz und Moritz in der Mangel: VfR/Eintrachtler Pascal Henkelmann wird vom Idsteiner Toptorschützen Moritz Schubert (links) sowie von Moritz Vällger gebremst. Der TVI gewinnt das Derby mit 37:32.                                                                       Foto: rscp/Ulrich Scherbaum


Wiesbadener Kurier vom 25.11.2019
Mit einem Sieg im Gepäck in den Urlaub
Handball-Landesliga: Trainer Klein freut sich über Kastel-Erfolg / Auch Idstein und VfR/Eintracht siegen

Von Susan Dobias
WIESBADEN . Perfektes Wochenende für die heimischen Teams in der Handball-Landesliga. Während Aufsteiger TV Idstein weiter von Erfolg zu Erfolg eilt, ist auch Oberliga-Absteiger HSG VfR/Eintracht Wiesbaden mittlerweile voll in der Liga angekommen – und setzt seine Aufholjagd fort. Die TG Kastel hat sich derweil heimlich, still und leise auf Platz drei vorgeschoben und wird in der Tabelle von Idstein (Platz zwei) und der VfR/Eintracht (Platz vier) eingerahmt, was TG-Trainer Kalli Klein ganz entspannt in den Urlaub fahren lässt.

Ist es wirklich nur noch die Euphorie und Leidenschaft, die den TV Idstein Woche für Woche zum Erfolg in der Handball-Landesliga trägt? Oder verfügt der Aufsteiger schlicht über das Potenzial, die Klasse mitzubestimmen? Letzteres scheint der Fall zu sein. Das 30:29 (14:15) am Samstag beim TSV Griedel war der siebte Sieg im neunten Spiel. Lohn ist Tabellenplatz zwei mit 14:4 Punkten hinter dem ungeschlagenen Liga-Primus Petterweil (16:0). „Es ist der Wahnsinn! Wir sind einfach hungrig, wollen jedes Spiel gewinnen. Wir liefern, kämpfen bis zum Ende, gehen an unsere Schmerzgrenze und werden dann eben auch belohnt“, erklärte Coach Jan Welsch das Erfolgsrezept seiner Mannschaft.
TVI: Kaufmann, Zumdick; Grandpierre (4), Flock (1), Schulz (3), Kocak (4), Bierod (1), J. Cremers (6), D. Welsch (3), Schubert (8/2), Kopp.


Wiesbadener Kurier vom 18.11.2019
Krause bringt Kastel zum Jubeln

LANG-GÖNS/HEUCHELHEIM (sud). Nachdem Eric Krause sechs Sekunden vor dem Abpfiff mit seinem Tor zum 31:30 (15:17) seine TG Kastel zum überraschenden Sieg in der Handball-Landesliga beim TSV Lang-Göns geworfen hatte, verschwand er in einer großen Jubeltraube. „Es war eine riesige Freude”, sagte Coach Kalli Klein. Felix Holtkötter hatte in Überzahl die richtige Entscheidung getroffen, Krause vollendete. Torwart Sven Schiebeler parierte den direkten Gegenangriff. Es war ein hart erkämpfter Arbeitssieg. Immer wieder rannten die Gäste einem Rückstand hinterher. Doch Kastel blieb dran und hatte den letzten Punch. „Kampf und Leidenschaft waren mit die Gewinnbringer. Jeder hat alles gegeben“, sagte Klein, der ein Sonderlob an Torhüter Tristan Dresen verteilte.
TG: Schiebeler, Dresen; S. Fischer, (4), Hohmann (2), Holtkötter (7), Krause (4), Grzeschik (6), T. Fischer (6), Conrad, Klein (1), Munck, Reese (1).

Der TV Idstein hat derweil mit einem furiosen 37:29 (16:12)-Start-Ziel-Sieg bei TSF Heuchelheim zurück in die Erfolgsspur gefunden und sich für die Heimniederlage gegen Lumdatal rehabilitiert. Die Idsteiner sind damit wieder Tabellenzweiter (12:4 Punkte). „Das war eine souveräne Vorstellung und ein entspannter Abend“, sagte Coach Jan Welsch. Sein Team legte einen Blitzstart hin, führte schnell mit 7:1 und kam nie in Gefahr. „Wir waren sehr motiviert und haben das auf die Platte gebracht. Ich will den Sieg aber nicht überbewerten“, erklärte Welsch.
TV: Kaufmann, Zumdick; Grandpierre (6), Timmermann, Engel, Flock, Schulz (5), Kocak (1), Bierod (2), J. Cremers (6), D. Welsch (6), Schubert (9/4), Kopp (2).


Wiesbadener Kurier vom 11.11.2019
TV Idstein büßt Heimnimbus ein
IDSTEIN (sud) – Nun ist es passiert. Erstmals seit etwa eineinhalb Jahren musste der TV Idstein eine Heimniederlage hinnehmen. Und die war bitter, denn beim 24:25 (8:10) gegen die HSG Lumdatal stand sich der Landesliga-Aufsteiger häufig selbst im Weg. „Sie waren zu schlagen. Das sind verschenkte Punkte. Wir haben einfach zu viele klare Chancen liegen gelassen.
Acht Tore zur Pause sagen einiges aus“, resümierte TVI-Coach Jan Welsch. Das ganze Spiel hinkten seine Handballer dem keinesfalls besseren Gegner hinterher. Dass etliche Spieler körperlich nach Krankheiten und Blessuren nicht hundertprozentig fit waren, wollte Welsch nicht als Ausrede gelten lassen. „Wir hätten dennoch gewinnen müssen. Das war absolut unnötig.“

TVI: Kaufmann, Zumdick; Grandpierre, Timmermann, Engel (2), Flock, Schulz (3), Kocak (2), Bierod, J. Cremers (6), D. Welsch (1), Völlger (6), Mo. Schubert (4/3), Kopp.


Wiesbadener Kurier vom 04.11.2019
Kirchmeier mit fast hundertprozentiger Ausbeute
VfR/Eintracht Liksaußen steuert neun Tore zum Sieg / Beim TV Idstein tritt Tim Schulz aus gleicher Position sechs Mal


Für den TV Idstein hängt der Handballhimmel weiter voller Geigen. Auch beim TV Hüttenberg II gewann der Aufsteiger mit 34:29 (15:13) und hält sich mit nunmehr 10:2 Punkten weiter auf dem zweiten Platz der Handball-Landesliga.
„Unser kleines Märchen geht weiter. Wir genießen es“, sagte TVI-Coach Jan Welsch. In der hitzigen Partie ließ sich sein Team nicht von der teilweise zu harten Gangart der Hausherren beeindrucken. „Die haben richtig drauf geknüppelt. Ich hätte mir gewünscht, dass die Schiedsrichter das unterbinden”, sagte Welsch. Taten sie aber nicht und so beendeten Moritz Völlger, David Welsch und Jonas Cremers die Partie mit schmerzhaften Blessuren. Welsch hofft, dass alle bald wieder fit sind.

Die mannschaftliche Geschlossenheit und der absolute Wille waren erneut der Schlüssel zum Erfolg. Selbst als Cremers und Moritz Schubert 40 Minuten in Manndeckung genommen wurden, fanden die Idsteiner immer wieder Lösungen. „Wir unterstützen uns einfach super und ziehen uns gegenseitig hoch. Jeder bringt seine Stärken ein“, berichtet Linksaußen Tim Schulz. Für ihn war wichtig, dass sich sein Team nicht von der harten Spielweise hat abschrecken lassen. Wo das noch hinführt, wird man sehen. „Keine Ahnung, wir lassen uns überraschen“, erklärte Schulz.

TV Idstein: Kaufmann, Zumdick; Grandpierre (3), Engel, Flock (1), Schulz (6), Kocak (2), Bierod, J. Cremers (4/1), D. Welsch (5), Völlger (5), Schubert (7), Kopp (1).


Wiesbadener Kurier vom 28.10.2019
Keine Feierlaune nach Kraftakt
VfR/Eintracht siegt nach Hutmachers zweitem Kreuzbandriss 32:29 / Idstein setzt sich fest

Von Susan Dobias

Stimmgewaltig feierten die Handballer des TV Idstein ihren vierten Saisonsieg in der Landesliga. „Hier, sind wir, der TVI“, schallte es am Samstag durch die Halle. Mit 39:27 (18:14) gewann der Aufsteiger gegen die HSG Lollar/Ruttershausen und setzte sich als Zweiter mit 8:2 Punkten in der Tabelle oben fest.

„Ich bin froh, dass wir zu Hause wieder so eine souveräne Vorstellung gezeigt haben. Wir schauen weiter von Spiel zu Spiel“, sagte Coach Jan Welsch, erdrückte aber jede von außen aufkommende Euphorie im Keim. Denn gerade gegen den Tabellenletzten bot sein Team keinen Handball-Leckerbissen, auch wenn das Ergebnis am Ende deutlich ausfiel. Zu viele eigene Fehler sorgten über weite Strecken für eine zähe Partie. „Wir haben viele klare Chancen verworfen. Sonst hätten wir uns auch früher schon absetzen können. Wir haben es leider unnötig spannend gehalten“, resümierte Jan Welsch, der in der zweiten Halbzeit auf Yannick Cremers (Verdacht auf Faserriss in der Wade) verzichten musste.
Dank der kämpferischen Einstellung konnten die Gäste niedergerungen werden. „Vor ein paar Jahren hätten wir so ein Ding vielleicht verhauen. Aber wir sind so zusammengeschweißt, dass wir es über den Kampf noch biegen können“, erklärte David Welsch.

Idstein: Kaufmann, Zumdick; Grandpierre (3), Timmermann, Engel (2),Flock (2), Schulz (8), Kocak (3), Y. Cremers (2), J. Cremers (6/2), D. Welsch (4), Schubert (5/5), Kopp (4).


Wiesbadener Kurier vom 21.10.2019
Idstein verpasst knapp den Coup
Landesliga-Aufsteiger verliert 28:30 beim Favoriten Petterweil / Knoten geplatzt bei der HSG Vfr/Eintracht

Von Susan Dobias
IDSTEIN/WIESBADEN. Sie haben dem Favoriten alles abverlangt, hatten ihn am Rande einer Niederlage. Am Ende zog der TV Idstein beim TV Petterweil dann doch mit 28:30 (14:15) den Kürzeren und kassierte die erste Saisonniederlage.
„Wir waren absolut ebenbürtig. Letztlich haben nur Kleinigkeiten entschieden. Es war ein toller Kampf und eine super Leistung meiner Mannschaft“, resümierte Idsteins Coach Jan Welsch. Idstein erwischte den besseren Start, verspielte aber vor der Pause eine deutliche Führung. Petterweil wurde nun stärker. Doch selbst von einem 21:26-Rückstand (52.) ließ sich der TV nicht schocken. Bis auf 28:29 (60.) kämpfte er sich wieder heran. Die Hausherren setzten dann den Schlusspunkt. Bei Idstein ragte Moritz Schubert als elffacher Torschütze aus einer geschlossenen Mannschaft noch heraus. Welsch sieht in der Vorstellung die Bestätigung der guten Arbeit. „Das ist kein Rückschlag. In Petterweil kann man verlieren. Dass wir sie fast geknackt haben, gibt uns viel Selbstvertrauen“, betonte der Coach.

TV Idstein: Kaufmann, Zumdick; Grandpierre (1), Engel, Flock, Schulz (5), Kocak (5), Y. Cremers (1), J. Cremers (1), D. Welsch (2), Völlger (2), Schubert (11/4), Kopp.


Wiesbadener Kurier vom 14.10.2019
HSG VfR/Eintracht lässt es krachen
Erster Sieg des Handball-Landesligisten / Zehn Tore von Moritz Schubert für Senkrechtstarter TV Idstein


TV Idstein – HSG Linden 23:22 (11:12). – Beim Blick auf die Tabelle der Handball-Landesliga muss man sich schon ein wenig verwundert die Augen reiben. Spitzenreiter TV Petterweil war da oben erwartet worden. Aber dass der TV Idstein nach vier Spieltagen, zwar mit einer Partie weniger, noch verlustpunktfrei erster Verfolger des Mitaufstiegsfavoriten ist, das überrascht. „Wir haben einen guten Lauf, bringen die Euphorie vom Aufstieg noch mit“, erklärte Trainer Jan Welsch nach dem knappen Erfolg gegen die HSG Linden. Gegen die Gäste aus Mittelhessen hat sich der Aufsteiger in einem engen Spiel durchgebissen. Nicht gut ins Spiel gekommen, berappelten sich die Idsteiner und konnten die Partie drehen. „Hintenraus haben wir uns allerdings etwas schwergetan, aber auch Pech im Abschluss gehabt“, sagte Welsch. Als Moritz Schubert siebzehn Sekunden vor Schluss sein Team mit seinem zehnten Treffer wieder mit zwei Toren nach vorne brachte (23:21), waren die Freude und die Erleichterung groß. „Es war eine überragende kämpferische Leistung von meiner Mannschaft. Sie haben alles reingeworfen und eine Wahnsinnsabwehr und Torwartleistung geliefert. Das war der Garant für den Sieg. Meinen Respekt für diese sehr starke Teamleistung“, sagte Welsch.

TVI: Kaufmann, Zumdick; Grandpierre, Flock, Schulz (4), Kocak (3), Y. Cremers, Bierod, J. Cremers (1), D. Welsch (1), Völlger (4), Schubert (10/3), Kopp. – Disqualifikation: Y. Cremers (29./3. Zeitstrafe), Schulz (56./3. Zeitstrafe).


Wiesbadener Kurier vom 23.09.2019
TVI überrascht
Idstein setzt sich durch 35:22-Erfolg oben fest

LANGENHAIN (sud). Überraschungsteam und Aufsteiger TV Idstein düpierte auch den TuS Holzheim und hat sich durch den 35:22 (20:10)-Erfolg in der Tabelle der Handball-Landesliga oben festgesetzt. Den Grundstein legte der Liga-Neuling in der ersten Hälfte, wo fast alles gelang. „Wir standen in der Abwehr sehr sicher. Holzheim hatte es schwer, gegen uns Tore zu werfen. Hinten heraus konnten wir Tempo gehen. Es lief gut“, sagte Trainer Jan Welsch. Jonas Cremers und Moritz Völlger glänzten als siebenfache Torschützen. Nach Wiederanpfiff war die Spannung etwas raus, die Konzentration nicht mehr ganz da, sodass Holzheim einfache Tore gelangen. Allerdings ließ Idstein den Gästen nie zu viel Spielraum, auch wenn der TV selbst ein paar Schwächen offenbarte. „Wir wollen den Sieg in der Höhe gegen einen angeschlagenen Gegner nicht überbewerten. Aber ich möchte unsere Leistung auch nicht mindern. Das war absolut überzeugend“, betonte Welsch.

TV Idstein: Kaufmann, Zumdick; Engel, Flock (2), Schulz (6), Kocak (2), Y. Cremers, Bierod (1), J. Cremers (7/5), D. Welsch (2), Völlger (7), Schubert (6/1), Kopp (2).


Wiesbadener Kurier vom 16.09.2019
Idstein souverän
Aufsteiger TVI sieht zum Start 26:19 in Langenhain

LANGENHAIN (sud). Der TV Idstein ist mit einem Sieg in die Handball-Landesliga gestartet. Der Neuling kam im Aufsteigerduell bei der TSG Langenhain zu einem 26:19 (13:9)-Erfolg. Nur bis zum 8:8 war es ein Spiel auf Augenhöhe, danach setzte sich Idstein kontinuierlich ab.
Vor allem nach Anpfiff der zweiten Halbzeit hatte Langenhain nichts mehr entgegenzusetzen. Die Gäste spielten ihre Stärken konsequent aus, standen sicher in der Abwehr und verwerteten ihre Chancen. „Wir haben uns nach kleinen Startschwierigkeiten gut reingefunden und umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, erklärte Coach Jan Welsch. Und weiter: „Grundlage für den Erfolg war die stabile Abwehr mit einem sicheren Torwart“, lobte Welsch Keeper Paul Kaufmann. Sein Team habe nur wenige Torwürfe aus dem Feld zugelassen. Fast die Hälfte der Langenhainer Treffer resultierten aus Siebenmetern. Im Angriff sah Welsch allerdings noch Verbesserungspotenzial. Daran wird er weiter arbeiten. „Wichtig ist, dass wir gut gestartet sind. Das wollten wir. Es war wichtig, dass wir gleich in der Liga angekommen sind“, sagte der Coach.

TV Idstein: Kaufmann, Zumdick; Schubert (7), J. Cremers (5/4), Schulz (4), Y. Cremers, Völker (3), Kocak (2), D. Welsch, Bierod (1), Timmermann, Engel, Flock, Kopp.

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