Rehasport Osteoporose

Die Krankheit Osteoporose ist durch eine verringerte Knochenmasse und eine poröse Knochenstruktur gekennzeichnet. Beides läßt den Knochen leichter brechen. Typische Bruchstellen sind die Wirbelsäule, die Hüfte oder das Handgelenk.
Da der Knochenschwund lange Zeit ohne Anzeichen fortschreitet, kommt es nicht selten zu Brüchen ohne äußere Einflüsse. Das Heben einer Tasche oder festes Husten können hierfür schon ausreichen.

Das weibliche Hormon Östrogen schützt Frauen im gebärfähigen Alter vor einem Knochenabbau. In den Wechseljahren lässt die Funktion der Eierstöcke nach, damit sinkt der Östrogenspiegel und der altersbedingte Knochenabbau wird beschleunigt. Etwa jede dritte Frau nach dem sechzigsten Lebensjahr leidet unter einer Osteoporose. Aber auch junge Frauen können z.B. nach Entfernung der Eierstöcke an einer Osteoporose erkranken.

Das männliche Hormon Testosteron schützt ähnlich wie das weibliche Östrogen. Bei Männern bildet sich die Hormonproduktion später und sehr viel langsamer zurück, denn sie haben keine klassischen Wechseljahre. Sie entwickeln eine Osteoporose daher meist erst ab etwa dem siebzigsten Lebensjahr.

Bewegung festigt und trainiert nicht nur die Muskulatur, sondern auch die Knochenstruktur. Eine Calcium- und Vitamin D-reiche Ernährung und regelmäßige körperliche Aktivität haben somit eine wichtige vorbeugende Funktion.
Wer in der Jugend ein kräftiges Knochengerüst durch Sport und gesunde Ernährung aufgebaut hat, hat im Alter ein deutlich geringeres Osteoporose-Risiko.

Website für Betroffene – Osteoporose-Portal

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