Satzung

Präambel

Im Bewusstsein ihrer Verantwortung gegenüber der Tradition und den Leistungen der beiden Sportvereine -des Turnverein 1844 Idstein j.P. und der Turn- und Sportgemeinde Idstein 1879 e.V. – haben die Mitgliederversammlungen und Vorstände beider Vereine den Beschluss zur Fusion gefasst, um die Effizienz der Verwaltung und der sportlichen Aktivitäten zu stärken und die Kräfte der beiden Vereine zu Synergieeffekten zu bündeln und weiterzuentwickeln. Zu diesem Zweck hat sich die TSG Idstein 1879 e.V. zum 01.04.2008 aufgelöst. Ihr Vermögen fällt dem TV 1844 Idstein J.P. zu.
Die Achtung vor den Leistungen der Gremien und der Mitglieder der TSG Idstein 1879 e.V. , die unter Verlust ihres Namens in den TV 1844 Idstein j.P. übergeht, gebietet es, allen Mitgliedern weiterhin eine angemessene Mitsprache zu sichern und die Grundlagen für die Ausübung ihrer sportlichen Aktivitäten zu fördern.
Auftretende Übergangsprobleme sollen im Geiste gegenseitigen Respekts gelöst werden, um so zum Wohle aller Vereinsmitglieder und der Freunde des Vereins zu wirken und dem Verein eine gemeinsame erfolgreiche Zukunft zu sichern.


§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr, Gemeinnützigkeit

  1. Der Verein führt den Namen Turnverein 1844 Idstein j.P.
  2. Sitz und Gerichtsstand des Vereins ist Idstein / Taunus.
  3. Die Gründung des Vereins erfolgte am 23.6.1844 zu Idstein.
  4. Die Rechtsfähigkeit wurde mit Urkunde vom 16.5.1892 verliehen.
  5. Der Verein ist Mitglied im
    • Landessportbund Hessen e.V.
    • entsprechenden Landesfachverbänden
    • zuständigen Spitzenverband DOSB
  6. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
  7. Die Farben des Vereins sind rot – schwarz. Jedes Mitglied hat das Recht zum
    Erwerb und zum Tragen des Vereinsabzeichens. Als Auszeichnungen werden
    besondere Vereinsehrennadeln verliehen. Näheres ist in einer Ehrenordnung
    geregelt.
  8. Zweck des Vereins ist die Förderung des Sportes (§52 II Nr. 21 Abgabenordnung). Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§ 51 ff. AO. Dieser Zweck wird insbesondere verwirklicht durch folgende Maßnahmen:
    • Turnen, Sport und Spiel,
    • die sportliche Förderung von Kindern und Jugendlichen,
    • die Jugendpflege,
    • ein geregelter Übungs- und Sportbetrieb,
    • die fachgerechte Ausbildung der Übungsleiter/innen und Fortbildungsmaßnahmen,
    • Teilnahme an und Ausrichtung von Turn- und Sportfesten,
    • Förderung des Gesundheitssports,
    • Pflege und Unterhaltung von Sportanlagen und des Vereinseigentums,
    • Veranstaltungen und Förderung von Kultur und Brauchtum.
  9. Männer und Frauen werden von dieser Satzung gleichermaßen angesprochen und unterliegen ihr mit Rechten und Pflichten. Aus Gründen der vereinfachten Lesbarkeit des Satzungstextes wird in dieser Satzung durchgängig die maskuline Form verwendet.


§ 2 Selbstlosigkeit
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.


§ 3 Mittelverwendung

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder des Vereins erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.


§ 4 Begünstigungsverbot, Aufwendungsersatz, Ehrenamtspauschale

  1. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig
    hohe Vergütungen begünstigt werden.
  2. Die Mitglieder der Organe des Vereins sowie mit Aufgaben zur Förderung des Vereins betraute Mitglieder haben gegenüber dem Verein einen Anspruch auf Ersatz der ihnen in Zusammenhang mit ihrer Amtsausübung entstandenen
    Aufwendungen (§ 670 BGB) im Rahmen der Beschlüsse des Vorstandes und im Rahmen der finanziellen Leistungsfähigkeit des Vereins. Eine Ehrenamtspauschale (§ 3 Nr. 26 a EStG) in Form pauschalen Aufwendungsersatzes oder einer Tätigkeitsvergütung kann geleistet werden. Der Aufwendungsersatzanspruch muss bis spätestens zum 1.3. des auf das
    Jahr der Entstehung des Anspruches folgenden Jahres gegenüber dem Vorstand schriftlich geltend gemacht werden.
    Ist das nicht der Fall, dann ist der Anspruch verwirkt.


§ 5 Vermögensbindung
Bei Wegfall des gemeinnützigen Zwecks sowie bei Auflösung des Vereins oder seiner Aufhebung fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Idstein, die es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zur Pflege des Sportes in
Idstein zu verwenden hat.


§ 6 Beiträge

  1. Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Art, Höhe und Fälligkeit der Beiträge legt der Vorstand fest. Diese sind von der Mitgliederversammlung zu bestätigen. Sie kann über die ordentlichen Beiäge hinaus auf Antrag des Vorstandes besondere Umlagen beschließen.
  2. Vorstandes besondere Umlagen beschließen.
    (2) Mitgliedsbeiträge werden im SEPA-Basis-Lastschriftverfahren eingezogen. Das Mitglied hat sich hierzu bei Eintritt in den Verein zu verpflichten, ein SEPA-Lastschriftmandat zu erteilen sowie für eine ausreichende Deckung des
    bezogenen Kontos zu sorgen. Der Verein zieht den Mitgliedsbeitrag unter Angabe seiner Gläubiger-ID – noch nicht bekannt – und der jeweiligen individuellen Mandatsreferenz jährlich zwischen dem 01.01. und 15.02. bei Jahreszahlern und zwisc
    hen dem 01.01. und dem 15.02. und dem 01.07. und 15.08. bei Halbjahreszahlern ein.
  3. Die Beitragshöhe und die Zahlungsmodalitäten sind in der Beitragsordnung geregelt und nicht Bestandteil dieser Satzung.


§ 7 Erwerb der Mitgliedschaft

  1. Mitglied kann jede natürliche und juristische Person werden, die bereit ist, die Satzung des Vereins anzuerkennen
  2. Der Aufnahmeantrag ist schriftlich an den Verein zu richten. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre bedürfen der schriftlichen Zustimmung eines gesetzlichen Vertreters. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Er kann sie ohne Angabe von Gründen ablehnen.
  3. Die Mitgliedschaft beginnt mit dem 1. jenes Monats, in dem der Aufnahmeantrag erfolgt.


§ 8 Ende der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft endet
    • durch Tod,
    • durch Austritt,
    • durch Streichen aus dem Mitgliederverzeichnis,
    • durch Ausschluss.
  2. Der Austritt ist nur zum Ende eines Kalenderjahres zulässig. Die Austrittserklärung muss schriftlich erfolgen und spätestens 6 Wochen vor Ablauf des Kalenderjahres bei der Mitgliederverwaltung vorliegen.
  3. Ein Mitglied, das trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit der Zahlung seiner Beiträge oder sonstigen finanziellen Verpflichtungen dem Verein gegenüber länger als vier Monate im Verzug ist, kann durch den Beschluss des Geschäftsführenden Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden. Das Mitglied ist hiervon schriftlich in Kenntnis zu setzen.
  4. Außerdem kann ein Mitglied bei vereinsschädigendem Verhalten, insbesondere bei grober Missachtung von Vereinssatzung oder Vereinsbeschlüssen, sowie bei unehrenhaftem Verhalten innerhalb und außerhalb des Vereins, durch den Geschäftsführendne Vorstand ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied Gelegenheit zur Anhörung zu geben.
  5. Der Ausschluss ist dem Betroffenen unter Angabe der Gründe schriftlich mitzuteilen. Gegen den Ausschluss kann innerhalb einer Frist von zwei Wochen beim Geschäftsführenden Vorstand schriftlich Einspruch eingelegt werden. Der Einspruch hat keine aufschiebende Wirkung.
    Über den Einspruch entscheidet das Schiedsgericht. Seine Entscheidung ist unanfechtbar.
  6. Mit Beendigung der Mitgliedschaft enden alle Rechte an dem Verein. Beiträge werden nicht zurückgezahlt. Das frühere Mitglied bleibt für alle während seiner Mitgliedschaft entstandenen Verpflichtungen dem Verein gegenüber haftbar. Vereinsvermögen ist zurückzugeben. Die dem Verein geschuldeten Beiträge sind beizutreiben.


§ 9 Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Den Mitgliedern stehen die Einrichtungen des Vereins im Rahmen der Nutzungsordnungen und/oder der gültigen Übungspläne zur Verfügung.
  2. Sie wirken bei der Bildung der Organe des Vereins und seiner Abteilungen mit.
  3. Sie besitzen nach Vollendung des 16. Lebensjahres das aktive und passive Wahlrecht
  4. Die Mitglieder sind an die Satzung und die Beschlüsse der Organe des Vereins und seiner Abteilungen gebunden.
  5. Die Mitglieder sind verpflichtet, den festgesetzten Beitrag zu bezahlen.
  6. Die Mitglieder sind verpflichtet, das Vereinseigentum und die durch den Verein in Nutzung genommenen vereinsfremden Übungs- und Wettkampfstätten einschließlich deren Einrichtungen sorgsam zu behandeln und für vorsätzlich
    oder grob fahrlässig angerichteten Schaden aufzukommen.


§ 10 Datenschutz, Persönlichkeitsrechte, Urheberrechte

  1. Der Verein verarbeitet zur Erfüllung der in dieser Satzung definierten Aufgaben und des Zwecks des Vereins
    personenbezogene Daten und Daten über persönliche und sachbezogene Verhältnisse seiner Mitglieder. Diese
  2. Daten werden darüber hinaus gespeichert, übermittelt und verändert.
  3. Durch ihre Mitgliedschaft und die damit verbundene Anerkennung dieser Satzung stimmen die Mitglieder der
    • Speicherung,
    • Bearbeitung,
    • Verarbeitung und
    • Übermittlung

    ihrer personenbezogenen Daten im Rahmen der Erfüllung der Aufgaben und
    Zwecke des Vereins zu. Eine anderweitige Datenverwendung (z.B. Datenverkauf) ist nicht statthaft.

  4. Jedes Mitglied hat das Recht auf
    • Auskunft über seine gespeicherten Daten,
    • Berichtigung seiner gespeicherten Daten im Falle der Unrichtigkeit,
    • Sperrung seiner Daten,
    • Löschung seiner Daten, spätestens 12 Wochen nach Ende der Mitgliedschaft.
  5. Durch ihre Mitgliedschaft und die damit verbundene Anerkennung dieser Satzung stimmen die Mitglieder der Veröffentlichung von Bildern und Namen, Videos und mp3-Dateien in Print- und Telemedien sowie elektronischen
    Medien zu. Diese Einwilligung gilt auch für die Weitergabe von Bildern und Namen und die Nutzung von Bildern und Namen,
    Videos und mp3-Dateien durch Dritte, die dem Verein nicht bekannt sind, im Rahmen der Erfüllung der
    Aufgaben und Zwecke des Vereins.
    Das Mitglied wird aus einer dem Verein nicht bekannten Veröffentlichung von Bildern und Namen keinerlei Rechte gegen den Verein geltend machen. Das Mitglied hat das Recht dem Verein die weitere Verwendung von Bildern und Namen, Videos und mp3-Dateien zu untersagen. Das Mitglied muss dies ausdrücklich gegenüber dem Verein schriftlich verlangen.
    Sämtliche Urheberrechte nach dem UrhG und verwandten Gesetzen an eigenen geistigen Werken eines Mitglied, deren Neuschöpfung oder Bearbeitungen durch ein Mitglied während der Mitgliedschaft im Verein und hier in Zusammenhang mit eigenen Aktivitäten im Verein – insbesondere einer ehrenamtlichen Tätigkeit für den Verein durchgeführt wurden, stehen
    ausschließlich und alleine dem Verein zu. Insbesondere an Abbildungen, Zeichnungen, Kalkulationen, Plänen, Bildern, Noten, Notentexten, Manuskripten, Aufsätzen, Redetexten und sonstigen Unterlagen behält sich der Verein die ausschließlichen Eigentums- und Urheberrechte vor. Dies gilt auch für solche schriftlichen Unterlagen, die
    als „vertraulich“ bezeichnet sind.


§ 11 Organe des Vereins
Die Organe des Vereins sind:

  • die Mitgliederversammlung
  • der Geschäftsführende Vorstand
  • der Beirat
  • der Erweiterte Vorstand
  • die Abteilungsleiter
  • das Jugendforum


§ 12 Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung wird durch den Geschäftsführenden Vorstand einberufen. Die ordentliche Mitgliederversammlung soll in den drei ersten Monaten des Kalenderjahres stattfinden.
Der Termin, die Einladung und die vollständige Tagesordnung zur Mitgliederversammlung werden durch Veröffentlichung in der Idsteiner Zeitung oder deren Nachfolger, sowie auf der Homepage des Vereins www.tv1844idstein.de zwei
Wochen vorher bekannt gegeben. Beschlussvorlagen zu den einzelnen Tagesordnungspunkten können auf der Homepage des Vereins www.tv1844idstein.de veröffentlicht werden.

Die Tagesordnung soll enthalten:

  • Bericht des Vorstandes
  • Bericht der Kassenprüfer, einschließlich Kassenbericht
  • Entlastung des Geschäftsführenden Vorstandes auf Antrag der Kassenprüfer gem. § 17 dieser Satzung
  • Neuwahl des Geschäftsführenden Vorstandes
  • Neuwahl des Erweiterten Vorstandes
  • Neuwahl der Kassenprüfer
  • Bestätigung des von der Jugendversammlung gewählten Jugendvertreters
  • Haushaltsvoranschlag
  • Anträge
  • Verschiedenes

Die Mitgliederversammlung wird geleitetet durch den Vorstandssprecher, oder in dessen Verhinderungsfall durch ein anderes Mitglied des Geschäftsführenden Vorstandes.
Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.
Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst.
Vorstandswahlen werden in offener Wahl per Akklamation durchgeführt, wenn es die Mehrheit der Anwesenden beschließt.
Anträge von Mitgliedern an die Mitgliederversammlung müssen spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung schriftlich dem Geschäftsführenden Vorstand zugegangen sein. Zulässige Anträge werden nach fristgerechtem Eingang und
Prüfung auf der Homepage des Vereins www.tv1844idstein.de veröffentlicht. Eine zusätzliche Veröffentlichung ist nicht notwendig. In der Mitgliederversammlung sind die Anträge in schriftlicher Form allen anwesenden Mitgliedern zur Kenntnis zu bringen.
Über die Verhandlungen und Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom Schriftführer und vom Versammlungsleiter zu unterzeichnen ist.
Satzungsänderungen können nur mit 2/3 Stimmenmehrheit beschlossen werden.
Der Geschäftsführende Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Sie muss
einberufen werden, wenn dies von 15 v.H. der stimmberechtigten Mitglieder schriftlich unter Angabe von Zweck und
Gründen vom Geschäftsführenden Vorstand verlangt wird. Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die Absätze 1, 3, 5 bis 7 entsprechend.


§ 13 Geschäftsführender Vorstand

  1. Der Geschäftsführende Vorstand besteht aus bis zu sieben Personen und zwar:
  2. dem Geschäftsführenden Vorstand Finanzen
  3. dem Geschäftsführenden Vorstand Marketing
  4. dem Geschäftsführenden Vorstand Sport
  5. dem Geschäftsführenden Vorstand Vereinsanlagen
  6. dem Geschäftsführenden Vorstand Verwaltung
  7. und bis zu zwei weiteren Vorständen mit besonderem Geschäftsbereich
  8. Die Vorstandsmitglieder gemäß § 13 Abs. 1 dieser Satzung wählen aus ihrer Mitte den Vorstandssprecher.
  9. Zeichnungsberechtigt im Sinne des § 26 BGB sind der Vorstandssprecher mit einem weiteren Mitglied des Geschäftsführenden Vorstandes. Der Geschäftsführende Vorstand gibt sich einen Geschäfts- und Aufgabenverteilungsplan, in dem auch die Vertretungsverhältnisse im Rechtsverkehr und die Aufgabenzuweisungen an die zwei Vorstandsmitglieder
    mit besonderem Geschäftsbereich konkret geregelt sind.
    Für den Fall der Vornahme von Bankgeschäften gilt zwingend die Ausnahme, dass das Vorstandsmitglied Finanzen berechtigt ist, Verfügungsgeschäfte bis zu einem Betrag in Höhe von € 5.000,00 selbstständig – alleine – vornehmen zu können. Bei Geschäften über € 5.000,00 bedarf es stets eines Beschlusses des Geschäftsführenden Vorstandes.
  10. Die Mitgliederversammlung kann mit einfacher Mehrheit beschließen, dass der Geschäftsführende Vorstand haupt- und/
    oder nebenamtlich gegen Entgelt die Geschäftsführung des Vereins im Sinne der Aufgaben nach dieser Satzung
    wahrzunehmen und zu erledigen hat. Ein solcher Beschluss ist aber nur zulässig, wenn keines der Vereinsmitglieder bereit ist, Vorstandsarbeit zu leisten, sich in ein Vorstandsamt gem. § 14 Abs. 1 dieser Satzung wählen zu lassen. Vorstandsmitglieder gem. § 14 Abs. 1 dieser Satzung können Dienstverpflichtete im Rahmen gesonderter Dienstverträge gem. § 611 BGB in Diensten des Vereins gegen Entgelt sein. Der mitgliedschaftliche Status wird in diesem Fall nicht berührt.
  11. Der Geschäftsführende Vorstand gemäß § 13 Abs.1 dieser Satzung kann zur routinemäßigen Abwicklung der Verwaltungsgeschäfte des Vereins mit Beschluss mit einfacher Mehrheit einen ehrenamtlichen, nebenamtlichen oder
    hauptamtlichen Geschäftsführer bestellen, dem die Leitung der Geschäftsstelle des Vereins obliegt. Der Geschäftsführer kann zu den Sitzungen der Gremien des Vereins hinzu gezogen werden. Er hat in diesen aber, sofern er nicht gewähltes/ berufenes Gremium-Mitglied ist, kein Stimmrecht. Der Geschäftsführer erstattet dem Geschäftsführenden Vorstand
    Bericht über die Angelegenheiten der laufenden Verwaltung. In dringlichen Fällen hat er den Vorstand unverzüglich zu informieren.


§ 14 Erweiterter Vorstand

  1. Der Geschäftsführende Vorstand gemäß § 26 BGB nach § 13 dieser Satzung bildet mit den Fachbereichsleitern der
    im Verein bestehenden Abteilungen und dem Jugendvertreter den Erweiterten Vorstand.
  2. Dem Erweiterten Vorstand obliegt die Abstimmung der gesamten aktiven Vereinstätigkeit, die Mitwirkung bei
    der Vorbereitung von fachlichen und geselligen Veranstaltungen. Haushaltspolitische Entscheidungen obliegen
    allein dem Geschäftsführenden Vorstand.
  3. Der Erweiterte Vorstand sollte bestehen aus: aus den Fachbereichsleitern Ballsport, Fitnesssport, Gesundheitssport, Turnen/Leichtathletik, Übungsleiter, Mitglieder, Jugendvertreter und bis zu fünf weiteren Vorstandsmitgliedern mit
    besonderem Geschäftsbereich.
  4. Der Erweiterte Vorstand wird durch den Vorstandssprecher geleitet.
  5. Der Erweiterte Vorstand gibt sich eienn Geschäfts- und Aufgabenverteilungsplan, der durch den Geschäftsführenden Vorstand zu genehmigen ist.


§ 15 Wahl des Vorstandes

  1. Geschäftsführender Vorstand und Erweiterter Vorstand werden durch die Mitgliederversammlung gewählt.
  2. Die Wahl des Geschäftsführenden Vorstandes erfolgt für jeweils drei Jahre.
  3. Im Jahr der Verabschiedung dieser Satzung müssen alle Geschäftsführenden Vorstandsmitglieder gewählt werden.
  4. Die weiteren Geschäftsführenden Vorstandsmitglieder mit besonderem Geschäftsbereich werden nach einem Jahr erneut gewählt und von da an in dreijährigen Rhythmus.
  5. Die Geschäftsführenden Vorstandsmitglieder Vereinsanlagen und Finanzen werden nach zwei Jahren erneut gewählt und von da an im dreijährigen Rhythmus.
  6. Die Geschäftsführenden Vorstandsmitglieder Marketing, Sport und Verwaltung werden nach drei Jahren erneut gewählt und von da an im dreijährigen Rhythmus.
  7. Die Fachbereichsleiter werden vom Geschäftsführenden Vorstand vorgeschlagen und immer in den geraden Jahren gewählt.
  8. Beim Ausscheiden von einzelnen Vorstandsmitgliedern, des Geschäftsführenden oder des Erweiterten Vorstandes, kann der Geschäftsführende Vorstand bis zur nächsten Mitgliederversammlung einen Nachfolger aus den Reihen der
    Mitglieder bestimmen.


§ 16 Beirat

  1. Der Geschäftsführende Vorstand gem. § 13 Abs. 1 dieser Satzung beruft den Beirat des Vereins. Dieser besteht
    aus den aus dem Amt geschiedenen Vorsitzenden/ Vorstandssprechern des Vereins und weiteren Vertretern des
    öffentlichen und privaten Lebens der Region Idstein.
  2. Der Beirat regelt seine Angelegenheiten selbständig.
  3. Aufgabe des Beirates ist die Beratung des Geschäftsführenden Vorstands in wesentlichen Angelegenheiten des Vereins.
  4. Die berufenen Mitglieder des Beirats haben Anspruch auf Einsicht in die Protokolle des Geschäftsführenden Vorstandes gemäß § 13 Abs. 1 der Satzung.


§ 17 Jugendforum

  1. Das Jugendforum setzt sich aus allen Kindern und Jugendlichen des Vereins bis 18 Jahre, aus jungen Menschen
    bis zum 23. Lebensjahr sowie den gewählten und berufenen Mitarbeitern der Jugendabteilung zusammen. Das
    Jugendforum wählt aus seiner Mitte den Jugendvertreter. Die Wahl bedarf der Bestätigung der Mitgliederversammlung.
    Der Jugendvertreter hat Sitz und Stimme im Erweiterten Vorstand.
  2. Es ist das oberste Organ der Vereinsjugend. Die Vereinsjugend ist im Rahmen dieser Satzung eigenständig und
    verwaltet sich selbst im Rahmen der ihr zur Verfügung gestellten Haushaltsmittel.
  3. Aufgaben des Jugendforums sind:
    • Festlegung der Grundsätze und Richtlinien für die Vereinsjugendarbeit, die Arbeit des Jugendausschusses und die Tätigkeit der ausgebildeten Jugendleiter,
    • Entgegennahme der Berichte und des Kassenabschlusses des Vereinsjugendausschusses,
    • Beratung der Jahresrechnung und Verabschiedung des Haushaltsplanes,
    • Entlastung und Wahl des Jugendausschusses,
    • Beschlussfassung über vorliegende Anträge und Beratung über Jugendveranstaltungen.
  4. Das Jugendforum gibt sich eine Jugendordnung, die den Bestimmungen dieser Satzung nicht widersprechen da
    rf. Im Falle eines Widerspruches entscheidet die Mitgliederversammlung endgültig über die Jugendordnung.


§ 18 Kassen- und Rechnungsprüfung

  1. ie Mitgliederversammlung wählt aus dem Kreise der stimmberechtigten Mitglieder zwei Kassenprüfer. Diese
    sollen in Buchführungs- und Geschäftsaufzeichnungsfragen erfahren sein. Die Kassenprüfer können
    insgesamt dreimal wiedergewählt werden.
  2. Aufgabe der Kassenprüfer ist die Prüfung der Finanzbuchhaltung und Finanzverwaltung sowie der Kassen
    des Vereins und evtl. bestehender Untergliederungen.
  3. Den Kassenprüfern ist vom Vorstand umfassend Einsicht in die zur Prüfung begehrten Vereinsunterlagen zu
    gewähren. Auskünfte sind ihnen zu erteilen. Die Vorlage von Unterlagen sowie Auskünfte können nicht verweigert werden.
  4. Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung schriftlich Bericht über das Ergebnis ihrer Prüfhandlungen und
    empfehlen dieser ggf. in ihrem Prüfbericht die Entlastung des Vorstandes. Der Prüfbericht der Kassenprüfer
    ist dem Vorstand spätestens drei Wochen vor dem Termin der Mitgliederversammlung vorzulegen. Der Prüfbericht muss einheitlich sein, er darf keine abweichenden Meinungen von Kassenprüfern enthalten.
  5. Werden keine Kassenprüfer gewählt, so erfolgt die Prüfung der Finanzbuchhaltung und der Geschäftsführung des Vereins durch einen vom Vorstand beauftragten, auf Vereinsrecht und Vereinssteuerrecht spezialisierten Rechtsanwalt, Steuerber
    ater oder Wirtschaftsprüfer. Der schriftliche Prüfbericht gilt als Antrag zur Entlastung des Vorstandes.


§ 19 Abteilungen

  1. Die Mitglieder des Vereins organisieren sich und werden geführt in Abteilungen. Über die Zuordnung von
    Mitgliedern zu Abteilungen entscheidet der Vorstand nach Anhörung des Mitgliedes. Der Anhörung des Mitgliedes
    steht gleich die Angabe einer Abteilung im Aufnahmeformular für den Verein.
  2. Die Abteilungen sind rechtlich unselbstständige Untergliederungen des Vereins und zur Außenvertretung des Vereines nicht berechtigt. Sie haben kein eigenes Vermögen. Der Geschäftsführende Vorstand kann in den Einzelfällen oder generell dem Abteilungsvorstand Vertretungsmacht für den Verein erteilen und auch wieder entziehen. Handelt der Abteilungsvorstand (die handelnden Mitglieder des Abteilungsvorstandes) im Außenverhältnis für
    den Verein, obwohl sie dazu nicht befugt sind, so haften diese gegenüber dem Verein für einem dem Verein entstandenen Schaden. Der Geschäftsführende Vorstand kann jederzeit die Vertretungsvollmacht durch Beschluss mit einfacher Mehrheit entziehen.
  3. Die Abteilung wählt in einer Abteilungsversammlung ihren Abteilungsleiter und ggf. weitere Vertreter der Abteilung.
  4. Die gewählten Personen bedürfen der Bestätigung durch den Geschäftsführenden Vorstand.
  5. Die Mitglieder der Abteilung bestimmen die innere Organisation ihrer Abteilung selbst. Die Bestimmungen dieser Satzung sind dabei zu beachten. Eine Abteilungsordnung darf nicht im Widerspruch zur Satzung des Vereines stehen.
  6. Die Abteilung erhält zur Erhaltung der Organisation und Durchführung des Abteilungsbetriebes auf Antrag Finanzmittel durch den Verein zur Verfügung gestellt. Die Kassenführung obliegt dem Geschäftsführenden Vorstand, sofern
    dieser keine anderen Regelungen trifft. Eigenerwirtschaftete Mittel sind Finanzmittel des Vereins. Vermögen, das
    die Abteilung erwirbt, ist Vermögen des Vereins, nicht Vermögen der Abteilung. Diese Mittel werden den
    Abteilungen für besondere Vorhaben zur Verfügung gestellt. Die Abteilungen sind keine selbstständigen Steuersubjekte.
  7. Sollte es zu einer Inanspruchnahme des Vereins oder einzelner Mitglieder des Vorstandes durch Dritte im Zusammenhang mit Geschäften kommen, die die jeweiligen Sportabteilungen betreffen, so verpflichten sich die Leiter der
    jeweiligen Abteilung des Vereins die persönlichen in Anspruch genommenen Vorstandsmitglieder von einer Haftung im
    Innenverhältnis frei zu stellen.
  8. Eine Abteilung ist nicht berechtigt den Verein zu verklagen. Sie kann im Außenverhältnis gegen den Verein
    keine rechtswirksamen Handlungen vornehmen. Die Abteilung ist nicht aktiv und passiv parteifähig im
    Rechtsverkehr.


§ 20 Schiedsgericht

  1. Das Schiedsgericht wird vom Geschäftsführenden Vorstand einberufen.
  2. Das Schiedsgericht besteht aus drei Mitgliedern des Vereins, die aus drei verschiedenen Abteilungen kommen sollen. Die Schiedsrichter wählen ihren Obmann selbst.
  3. Das Schiedsgericht entscheidet auf Anruf endgültig und bindend über Streitigkeiten zwischen Mitgliedern, deren Schlichtung im Vereinsinteresse geboten ist. Es entscheidet ferner über Widersprüche gegen Ausschlüsse nach § 8, Absatz 5.
  4. Das Schiedsverfahren ist mit einem schriftlich begründeten Antrag einzuleiten. Der Obmann bestimmt das weitere Verfahren und erläutert es den Parteien. Er hat den Parteien Gehör zu gewähren und zunächst eine gütliche Einigung zu versuchen.


§ 21 Salvatorische Klausel
Die Mitgliederversammlung ermächtigt den Geschäftsführenden Vorstand Satzungsänderungen selbstständig vorzunehmen, die auf Grund von Einwendungen des zuständigen Registergerichts oder des Finanzamtes notwendig werden. Der Vorstand hat die textliche Änderung mit einstimmiger Mehrheit zu beschließen. In der auf den Beschluss folgenden Mitgliederversammlung ist diese von der Satzungsänderung in Kenntnis zu setzen.


§ 21 Auflösung des Vereins
Die Auflösung des Vereins bedarf einer ¾ Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.