Handball Männer 1 Spielberichte

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07.03.2020 TV Idstein – TV Hüttenberg II 
29.02.2020 HSG Lollar/Ruttersh. – TV Idstein
08.02.2020 HSG Linden – TV Idstein
01.02.2020 TV Idstein – TSF Heuchelheim
25.01.2020 TuS Holzheim – TV Idstein
18.01.2020 TV Idstein – TGS Langenhain
21.12.2019 TV Idstein – TG Friedberg 
14.12.2019 TG Kastel – TV Idstein
06.12.2019 TSV Lang-Göns – TV Idstein
30.11.2019 TV Idstein – HSG VfR/Eintr. Wiesbaden
23.11.2019 TSV Griedel – TV Idstein
17.11.2019 TSF Heuchelheim – TV Idstein
09.11.2019 TV Idstein – HSG Lumdatal  
02.11.2019 TV Hüttenberg II – TV Idstein
26.10.2019 TV Idstein – HSG Lollar/Ruttershausen
19.10.2019 TV Petterweil – TV Idstein
12.10.2019 TV Idstein – HSG Linden
21.09.2919 TV Idstein – TuS Holzheim  
15.09.2019 TGS Langenhain – TV Idstein


Wiesbadener Kurier vom 09.03.2020
Idsteiner Trainer restlos bedient
Jan Welsch übt nach 22:25 gegen Hüttenberg II Kritik / Personalnotstand bei der HSG VfR/Eintracht

Von Susan Dobias
WIESBADEN/IDSTEIN. Der TV Idstein und die HSG VfR/Eintracht Wiesbaden müssen in der Handball-Landesliga Heimniederlagen einstecken. Die TG Kastei verpasst in Heuchelheim ganz knapp einen Punktgewinn.

Der TV Idstein musste nach seinem kurzen Zwischenhoch eine 22:25 (13:15)-Niederlage gegen den TV Hüttenberg II einstecken und bangt um seinen zweiten Tabellenplatz. Den Grund für die verlorenen zwei Punkte sah Coach Jan Welsch ganz eindeutig in der Leistung seiner Mannschaft. „Wir haben zu viele technische Fehler gemacht, waren unkonzentriert und haben frei verworfen. So kann man kein Spiel gewinnen“, ärgerte er sich.

Schon im ersten Durchgang ließ der TVI zu viel liegen und schenkte den unheimlich aggressiv verteidigenden Mittelhessen immer mehr Selbstvertrauen. Zwar berappelte sich Idstein im zweiten Durchgang und konnte trotz miserabler Chancenverwertung auch ausglei-chen (21:21/53. Minute), doch danach gelang nur noch ein Tor. Der Bundesliga-Nachwuchs nahm die Zähler dankbar mit. Mit so einer Vorstellung trübt Idstein unnötig seine bisher starke Saisonleistung und ist auf dem besten Weg, sich vieles kaputtzumachen. Gerade in Heimspielen kann man so auch seine treuen Fans verprellen.

TV Idstein: Kaufmann, Zumdick; Grandpierre (5), Schulz (4), Hormann (1), Kocak (5), Y. Cre-mers, Bierod, J. Cremers, D. Welsch (1), Mo. Schubert (6/3), Kopp.


Wiesbadener Kurier vom 02.03.2020
Der Idsteiner Befreiungsschlag
Mit 34:32-Auswärtssieg den Negativlauf beendet / Trainer Jan Welsch froh:”Komplette Teamleistung”

LOLLAR/RUTTERSHAUSEN (sud). Dem TV Idstein ist nach drei Niederlagen in der Handball-Landesliga der Befreiungsschlag gelungen. Die Idsteiner gewannen bei der HSG Lollar/Ruttershausen mit 34:32 (15:12) und festigten ihren zweiten Tabellenplatz. „Das war endlich mal ein schönes Gefühl. Kompliment an die Mannschaft.
Die Einstellung hat gestimmt, wir waren sofort da“, sagte Coach Jan Welsch. Idstein war die reifere Mannschaft, die sich von stark kämpfenden Hausherren nicht beeindrucken ließ und ihr Spiel trotz der Manndeckung für Jonas Cremers konsequent durchzog. Gerade im Tempogegenstoß ergaben sich zahlreiche Möglichkeiten für einfache Tore. „Es war wichtig, dass wir uns nicht weiter vom Abwärtsstrudel haben einfangen lassen, stattdessen ein Zeichen gesetzt haben. Es war eine komplette Mannschaftsleistung”, lobte Welsch.

TVI: Kaufmann, Zumdick; Grandpierre (1), Engel (2), Flock, Schulz (4), Kocak (2), Y. Cremers (1), Bierod, J. Cremers (2), D. Welsch (2), Völlger (2), Mo. Schubert (6/1), Kopp.


Wiesbadener Kurier vom 10.02.2020
Noch nicht das Level der Hinrunde
28:31-Niederlage des TV Idstein in Linden hat vielfältige Ursachen / Trotzdem fabelhafte Runde

LINDEN/IDSTEIN (sud). Der TV Idstein kassiert die zweite Niederlage in der Handball-Landesliga nacheinander, doch Trübsal bläst beim starken Aufsteiger niemand. „Das wirft uns nicht zurück, immerhin sind wir immer noch Zweiter. Wir analysieren es natürlich, aber es wird auch wieder andere Spiele geben. Siege werden wieder kommen“, erklärte Jonas Cremers nach dem 28:31 (15:15) bei der HSG Linden.

Ähnlich resümierte auch Mitspieler David Welsch. „Natürlich wurmt die Niederlage zwar und ärgert uns auch, aber es war allen bewusst, dass Spiele mal nicht gewonnen werden, zumal als Aufsteiger.“ Und während die Partie zuletzt gegen Heuchelheim eine schlechte Leistung der gesamten Mannschaft war, so trifft dies gegen Linden nicht zu. Im ersten Durchgang hatten die Gäste das Spiel im Griff und vor allem gegen die starke offensive Abwehr der Hausherren meist gute Lösungen gefunden. Die Angriffsleistung passte ohnehin.

Ab 40. Minute reißt der Faden: Lediglich in der Defensive haperte es ein wenig, fehlte der Zugriff. So kassierte Idstein zu viele einfache Gegentore. Im zweiten Abschnitt kam die Mannschaft ordentlich ins Spiel, verlor dann aber ab der 40. Minute den Faden. Die Gründe dafür waren vielfältig. In entscheidenden Phasen fanden die Bälle nicht den Weg ins Tor, machten die Idsteiner Fehler in der Vorwärtsbewegung, fingen sich hinten einfache Gegentore oder hatten mit Verletzungsproblemen und leichten Formschwankungen zu kämpfen. Zudem fehlte in bestimmten Situationen das Glück. Das alles zusammen konnte in Linden nicht mehr kompensiert weiden. „Das sind alles Kleinigkeiten, aber hinten heraus sind sie spielentscheidend“, sagte David Welsch. Wurden in der Hinrunde noch die knappen Partien gewonnen, gehen sie jetzt verloren. Das liegt auch an der durchwachsenen Vorbereitung in der Winterpause, wo Coach Jan Welsch zahlreiche krankheits-oder berufsbedingte Ausfälle hatte. Entsprechend fehlen nun die paar Prozentpunkte gerade in engen Spielen. Und so verliert man dann gegen eine gute Landesligamannschaft wie Linden. „Wir haben es noch nicht geschafft, unser Level aus der Hinrunde auf das Parkett zu bringen“, erklärte David Welsch. Ein weiterer Grund ist, dass sich die Gegner auf den kecken Aufsteiger mittlerweile besser eingestellt haben.

Jedes Tor ein Kraftakt: Jedes Tor gegen Linden sei ein Kraftakt gewesen, bemerkte David Welsch. Vielleicht wollten es die Mittelhessen am Ende auch ein bisschen mehr. Das soll aber nicht die Leistung der Idsteiner bis hierhin schmälern. Sie spielen immer noch eine fabelhafte Runde. „Jedem war klar, dass wir nicht in die Rückrunde starten, um aufzusteigen. Wir wollen weiterhin Spaß haben, Woche für Woche Gas geben. Wir nehmen alles mit, was geht und werden sehen, was am Ende herauskommt“, sagte David Welsch.

TV Idstein: Kaufmann, Zumdick; Engel (2), Flock, Schulz (1), Grandpierre (6), Y. Cremers (2), Kocak (1), Bierod, J. Cremers (7), D. Welsch (2), Völlger (1), Schubert (5/2), Kopp (1).


Wiesbadener Kurier vom 03.02.2020
HSG VfR/Eintracht verliert trotz starker Leistung
HSG VfR/Eintracht muss sich Spitzenreiter Petterweil geschlagen geben – TV Idstein enttäuscht vor eigenem Publikum

WIESBADEN/IDSTEIN (sud). Quasi mit dem letzten Aufgebot hat die HSG VfR/Eintracht Wiesbaden dem souveränen Tabellenführer der Handball-Landesliga Paroli einen großen Kampf geliefert. Der Sieger hieß am Ende zwar TV Petterweil, doch der 27:25 (12:13)-Erfolg der Mittelhessen fiel mehr als glücklich aus. „Das war eine super Leistung. Es haben Kleinigkeiten gefehlt und die Schiedsrichter waren ein ganz großer Faktor“, resümierte HSG-Coach Alexander Müller.
Eine klare einheitliche Linie der Referees war nicht wirklich zu erkennen, oft zum Nachteil der Hausherren. Noch dazu kam, dass einzig Tom Schmelzer und Tim Hieronimus, der später für ein Foulspiel Rot sah (48.), für Entlastung sorgen konnten. Dennoch hielt Wiesbaden das Spiel bis zum Schluss offen, hatte kurz vor dem Ende sogar die Chance auf einen Punkt. „Es ist extrem bitter, wenn man so lange führt. Aber es war der Tabellenführer, der erst zwei Punkte abgegeben hat und bestens besetzt hier angekommen ist. Dafür haben wir ein hervorragendes Spiel abgeliefert. Darauf müssen wir aufbauen”, sagte Leon Walter.
HSG: Gippert, Kellner; Kirchmeier (7/3), Walter (3),Matejka, Seiwert (2), Hieronimus, Schreiber (5), Stadermann (3), Henkelmann (5), Schmelzer – Disqualifikation: Hieronimus (48./Foulspiel).

Deutlich angefressener waren derweil die Handballer vom TV Idstein. Zumal TVI-Trainer Jan Welsch so eine Vorahnung hatte. „Ich habe gesagt, dass wir aufpassen müssen, nicht zu zufrieden zu werden und uns zu sicher zu fühlen“, sagte der Coach des Handball-Landesligisten. Bisher hatten das seine Spieler immer verinnerlicht, doch beim 25:31 (14:13) gegen die TSF Heuchelheim klappte es nicht. Von Beginn an fehlte gegen die extrem motivierten Gäste die nötige Kosequenz. Zudem vernagelte Fabian Schomburg das Tor der Heuchelheimer. Ein paar unglückliche Schiedsrichterpfiffe kamen auch noch hinzu. „Das ist schon eine Enttäuschung. Wir haben es dem Gegner zu leicht gemacht, konnten den Hebel dieses Mal einfach nicht mehr umlegen“, begründete Welsch die vierte Saisonniederlage, die die bisher überragende Spielzeit des Aufsteigers aber nicht schmälert. Daher wird Idstein das Spiel schnell abhaken. Zumal die Niederlage keine Folgen hat. Der TV ist weiter Tabellenzweiter. Für Welsch stellt sich nur die Frage, welche Reaktion die Mannschaft in den kommenden Partien zeigen wird.

TVI: Kaufmann, Zumdick; Grandpierre (3), Timmermann, Engel (3), Flock, Schulz (4), Y. Cremers, Bierod, J. Cremers (4), D. Welsch (1), Kocak, Schubert (8/1), Kopp (2).


Wiesbadener Kurier vom 27.01.2020
Kühler Kopf gepaart mit Kampfgeist
Die Idsteiner Landesliga-Handballer gewinnen in Holzheim 35:32 — vor allem dank Moritz Schubert

DIEZ (sud). Bastian Grandpierre waren die hart umkämpften 60 Minuten im Gesicht anzusehen. Den geschwollenen dicken Wangenknochen musste der Rechtsaußen des TV Idstein mit einem Eispack kühlen – und dennoch lächelte er. Grund waren zwei weitere Punkte in der Handball-Landesliga. Mit 35:32 (20:17) rangen die Idsteiner den Gastgeber TuS Holzheim nieder und feierten den insgesamt zwölften Sieg ausgelassen. „Es war heute ein extremes Kampfspiel. Sie haben es uns schwergemacht“, sagte Grandpierre.

Spielerisch konnte Idstein dieses Mal nicht überzeugen, war den Hausherren dennoch überlegen. Im ersten Durchgang war es vor allem Moritz Schubert, der mit seinen Treffern den TVI im Spiel hielt und vor allem in der Endphase die Nerven behielt. „Er hat uns quasi alleine am Leben erhalten“, betonte Jonas Cre-mers. Besonders durch die Idsteiner Zeitstrafen im zweiten Abschnitt blieb Holzheim immer dran und konnte teilweise vorlegen. „Da haben wir uns selber in Verlegenheit gebracht: ob es nun Zwei-Minuten-Strafen waren oder technische Fehler. Spielerisch waren wir klar stärker“, bilanzierte Coach Jan Welsch. War sein Team wieder vollzählig, hatte es immer eine Antwort parat, zog davon und gewann verdient. „Am Ende war es der Kampfgeist, vielleicht ein bisschen Glück und wir haben kühlen Kopf bewahrt“, resümierte Cre-mers.

TVI: Kaufmann, Zumdick;Timmermann, Engel (2), Schulz (6), Grandpierre (4), Y. Cremers, Bie-rod, J. Cremers (3), D. Welsch (5), Kocak (1), Schubert (13/7), Kopp (1).


Wiesbadener Kurier vom 20.01.2020
TV Idstein – Langenhain
Der TV Idstein macht nach der Winterpause genau da weiter, wo er vor Jahresende aufgehört hat. Bereits zum elften Mal gingen die TVI-Handballer als Gewinner von der Platte und sind mit 22:6 Punkten erster Verfolger von Landesliga-Spitzenreiter TV Petterweil (26:2). „Wir träumen deshalb aber nicht in anderen Sphären. Wir genießen es natürlich, schauen aber weiter von Spiel zu Spiel“, sagte Coach Jan Welsch.
Auch Mitaufsteiger TGS Langenhain hatte am Samstag beim Idsteiner 32:22 (14:12)-Sieg keine Chance, den Lauf zu unterbrechen. „Es war ein entspanntes Spiel“, sagte Welsch. Einzig zahlreiche individuelle Fehler seiner Spieler sorgten dafür, dass es im ersten Durchgang noch spannend war. „Da haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht“, befand Welsch. Das änderte sich nach Wiederanpfiff: Idstein ging nun konzentrierter zu Werke und brach die Gegenwehr der Gäste. Welsch konnte früh munter durchwechseln. „Das war ein guter Einstieg. Wir waren präsent“, meinte der Coach.

TVI: Kaufmann, Zumdick; Grandpierre (3), Engel (3), Flock (1), Schulz (5), Kocak (2), Y. Cremers, Bie-rod (2), J. Cremers (7/4), D. Welsch (2), Völlger, Schubert (7/1), Kopp.


Wiesbadener Kurier vom 23.12.2019
Idstein krönt fantastische Hinrunde
Landesliga-Handballer überwintern nach dem 35:26-Sieg gegen Friedberg auf dem zweiten Tabellenplatz

IDSTEIN (sud). Was für eine Hinrunde: Die Handballer des TV Idstein konnten es nach dem zehnten Saisonsieg im 13. Landesliga-Spiel selbst nicht fassen. Mit 35:26 (19:16) gewann Idstein zum Jahresabschluss gegen TG Friedberg -und liegt damit auf dem zweiten Tabellenplatz. „Besser hätten wir uns das nicht vorstellen
können. Damit haben wir selbst nicht gerechnet“, sagte Moritz Völlger. „Jetzt schauen wir, dass wir die Form in der Rückrunde halten und das es hoffentlich so weiter geht. Es wäre schon cool, am Ende unter den ersten Fünf zu landen.“

Gegen Friedberg waren er und seine Kollegen noch einmal extrem gefordert. 45 Minuten
brauchten die Gastgeber, um letztlich die Weichen auf Sieg zu stellen. Bis zum 2. Januar können sie jetzt regenerieren. Dann liegt der Fokus auf der zweiten Saisonhälfte. Ziel bleibt der schnelle Klassenerhalt. „Es sieht ganz gut aus, dass wir unser Saisonziel erreichen. Aber viel mehr als die Hinrunde war es auch nicht“, resü-
mierte Coach Jan Welsch. Die Ziele korrigieren will er deshalb noch nicht. „Wir müssen nicht in andere Sphären geraten. Wir haben noch ganz viel Arbeit vor uns in der Rückrunde. Alles andere wäre überheblich.“

TV: Kaufmann, Zumdick;Timmermann, Engel (5), Flock (3), Kocak (2), Malmbak-Schäfer, Bierod (1), J. Cremers (3), D. Welsch (2), Völlger (6), Schubert (11/4), Kopp (2).


Wiesbadener Kurier vom 16.12.2019
Schiedsrichter kein Alibi
TG Kastel ärgert sich bei 23:25 gegen Idstein über Unparteiische und über sich selbst

Von Susan Dobias
KASTEL. Die Handballer des TV Idstein tanzten nach dem Abpfiff im Kreis, die Spieler der TG Kastel waren hingegen bedient. Vor allem der Frust über die Unparteiischen überwog bei der 23:25 (10:15)-Niederlage der Kasteler im Landesliga-Derby am Samstag. Von fehlender Gleichbehandlung war die Rede, von unverständlichen Zeitstrafen und nicht geahndeten Fouls des Gegners.

„Wir wurden seit Ewigkeiten nicht mehr so schlecht gepfiffen“, resümierte Co-Trainer Michael Finger. Auch Kastels Coach Kalli Klein war erzürnt, die Schuld für die Niederlage gab er den Unparteiischen aber nicht. „Das wäre ein Alibi“, sagte Klein: „Wir sind dafür verantwortlich. Unsere Leistung war in der ersten Halbzeit nicht gut, da war Idstein besser und abgeklärter. Wir hätten es enger gestalten müssen, dann hätte es vielleicht auch für ein Pünktchen gereicht.“

Der früh mit zwei Zeitstrafen belastete Schlüsselspieler in der Abwehr, Eric Krause, fehlte fortan in der Innendeckung, spielte nur noch im Angriff. Idstein nutzte die Umstellungen in der TG-Abwehr eiskalt. „Wir haben da zu viele leichte Tore sowie Strafen bekommen, die wehgetan haben”, erklärte TG-Rückraumspieler Lukas Klein.

Dennoch schafften die Hausherren im zweiten Abschnitt den Anschlusstreffer (18:19/ 49.). Idstein wankte, kassierte in Person von Tim Schulz wegen eines groben Foulspiels Rot (37.), fiel aber nicht. Auch, weil sich Kastel technische Fehler leistete, klarste Chancen vergab, am starken Paul Kaufmann im Idsteiner Tor scheiterte oder ein paar unglückliche Pfiffe kassierte. „Mit der ein oder anderen Entscheidung, sowohl von den Spielern als auch Schiedsrichtern kann es auch anders ausgehen“, erklärte Lukas Klein.
Trotz des Spielausgangs war das Derby ein Duell auf Augenhöhe zweier kollektiv starker Mannschaften mit glücklicherem Ende für die Gäste. „Wir haben zum Schluss kühlen Kopf bewahrt, hatten immer eine Antwort. Ich freue mich, dass ich Jan würdig vertreten durfte”, sagte der für den privat verhinderten TV-Coach Jan Welsch eingesprungene Dennis Hormann.

Idsteiner Kaufmann spricht von „sagenhafter Hinrunde“

Nach dem neunten Sieg im 13. Spiel war die Freude entsprechend groß. „Es ist eine sagenhafte Hinrunde. Wir wollen uns jetzt in der Liga etablieren und Gas geben“, sagte Paul Kaufmann. Ob sich Idstein in der Winterpause angesichts des Tabellenplatzes neue Ziele setzen wird, bleibt abzuwarten. „Es läuft viel besser als erwartet, das wissen wir selber“, erklärte Spielmacher Jonas Cremers. „Wenn alle fit für die Rückrunde werden, schauen wir mal, wo die Reise hingeht. Ein sicherer Mittelfeldplatz wäre das Schönste, aber erst mal wollen wir den Nichtabstieg eintüten.“ Das gilt auch für Kastel. Für die starke Leistung in der zweiten Halbzeit könne man sich leider nichts kaufen, bemerkte Coach Klein, der anschließend mit dem Team zur Weihnachtsfeier ging. Vermiesen lassen wollte er sich die nicht. „Wir werden es uns trotzdem schön machen. Jetzt müssen wir nächste Woche in Lollar zwei Punkte holen“, sagte er.

Kastel: Schiebeler, Dresen; S. Fischer (4), Hohmann (4/1), Holtkötter (2), Jungblut, Panzer (5), Krause (2), Grzeschik (2/1), T. Fischer, Klein (3/2), Munck, Reese, Wykypiel – Idstein: Kaufmann, Zumdick; Grandpierre, Timmermann, Engel (3), Flock (2), Schulz (3), Kocak (4), Malmbak-Schäfer, J. Cremers (3), D. Welsch (3), Völlger (1), Schubert (6/3), Kopp. – Disqualifikation: Schulz (37./Foulspiel).

Augen zu und doch nicht durch: Christian Panzer (rechts) kommt an der Idsteiner Deckung nicht vorbei. Foto: rscp/Ulrich Scherbaum


Wiesbadener Kurier vom 09.12.2019
Idstein verliert bei Lang-Göns

LANG-GÖNS (mud). Am Ende war es die erwartete 28:36 (14:18)-Niederlage für den angeschlagenen und ersatzgeschwächten Handball-Landesligisten TV Idstein beim TSV Lang-Göns. 12:11 hatte das Team vom Hexenturm noch geführt, doch kurze Zeit später stand es 15:12 für die Gastgeber, die die Führung nicht mehr hergaben und in der zweiten Halbzeit beim Stand von 29:20 auf neun Tore ausbauten. Bei Idstein war Moritz Schubert mit zwölf Toren bester Werfer.

TV Idstein: Schubert (12/6), Grandpierre (4), Schulz, Kocak, Bierod, J. Cremers, Kopp (alle 2), Engel, Zumdick.


Wiesbadener Kurier vom 25.11.2019
Hitzig hoch zehn
Landesliga-Derby geht nach heißen 60 Minuten an den TV Idstein / David Welsch in die Klinik

Von Susan Dobias
IDSTEIN . Für Jonas Cremers und Leon Walter endete das Derby nach einer Roten Karte vorzeitig, für David Welsch im Krankenhaus. Das umkämpfte Handball-Landesliga-Derby zwischen dem TV Idstein und der HSG VfR/Eintracht Wiesbaden brachte die Akteure an ihre physischen Grenzen. Nach dem 37:32 (16:13)-Sieg für Idstein haderten beide Teams mit den Unparteiischen, die mit fragwürdigen Entscheidungen zur hitzigen Hallenatmosphäre beitrugen.

18 Zeitstrafen, 15 Siebenmeter:
Insgesamt 18, zumindest relativ gleich verteilte Zeitstrafen, 13 davon im zweiten Durchgang und noch 15 Siebenmeter wurden gegeben. Das hemmte den Spielfluss enorm. Wiesbadens Coach Alexander Müller sprach von Herausstellungen, die irgendwo in der Fabelwelt lagen. „Bei manchen Zeitstrafen wusste ich gar nicht, warum es sie gab“, sagte Müller. Ähnliches Unverständnis äußerte Jan Welsch. Dem Idsteiner Trainer stand nicht nur einmal die Ungläubigkeit ins Gesicht geschrieben. Genau wie bei zahlreichen harten Zweikämpfen. David Welsch sah nach einem Schlag bereits in der ersten Halbzeit nur noch verschleiert auf seinem linken Auge, ein weiterer Check brachte ihn mit zugeschwollenem Auge ins Krankenhaus. „Zum Glück ist nichts gebrochen. Ob was in Richtung Netzhaut ist, muss man abwarten. Erst muss die Schwellung zurückgehen“, gab Jan Welsch eine erste Entwarnung am Sonntag. Allen Umständen zum Trotz ging letztlich Idstein als verdienter Sieger vom Feld. Wiesbaden verpasste es nach gutem Beginn, frühzeitig nachzulegen. So konnte sich Idstein zurückkämpfen und vorlegen. „Über die Lethargie im ersten Durchgang muss man sprechen. Das war ein bisschen wenig Power“, erklärte HSGler Danic Seiwert. Die Gastgeber hingegen ließen sich nicht einmal nach Rot für Spielmacher und Abwehrstratege Jonas Cremers (21./Foulspiel) beeindrucken. „Es gab diverse Herausforderungen in Angriff und Abwehr, die wir hervorragend gemeistert haben. Es war eine super Teamleistung“, sagte Jan Welsch.

Torhüterleistung entscheidet:
Nach dem Wiederanpfiff legte Idstein den Grundstein zum Erfolg. „Es war eine unglaubliche Leistung von uns allen. Jeder hat für jeden gekämpft. Selbst die mehrfache doppelte Unterzahl haben wir gut kompensiert“, erklärte TV-Kreisläufer Berkan Kocak. Den Unterschied an diesem Tag machten letztlich die Torhüter. Während bei Idstein Paul Kaufmann und später in einer ganz wichtigen Phase Clemens Zumdick ihren Kasten vernagelten, erwischte Jannik Gippert im Gästetor einen rabenschwarzen Tag. „Ich sage es ganz ungern und es tut mir auch leid, aber wir haben das Spiel auf der Torhüterposition verloren“, bilanzierte Müller.

TVI: Kaufmann, Zumdick; Grandpierre (6), Timmermann, Engel, Flock, Schulz (5), Kocak (6), Bierod, J. Cremers (1), D. Welsch (3), Völlger (2), Moritz Schubert (13/5), Kopp (1).
HSG: Gippert, Haas; Kirchmeier (7/4), Jenne (1), Walter (1), Rausch, Garbo (3/1), Seiwert (6/2), Hieronimus, Schreiber, Engel (4/1), Stadermann (2), Henkelmann (8), Schmelzer. – Disqualifikation. – J. Cremers (21./Foul) / L. Walter (52./3. Zeitstrafe).

Bei Motitz und Moritz in der Mangel: VfR/Eintrachtler Pascal Henkelmann wird vom Idsteiner Toptorschützen Moritz Schubert (links) sowie von Moritz Vällger gebremst. Der TVI gewinnt das Derby mit 37:32.                                                                       Foto: rscp/Ulrich Scherbaum


Wiesbadener Kurier vom 25.11.2019
Mit einem Sieg im Gepäck in den Urlaub
Handball-Landesliga: Trainer Klein freut sich über Kastel-Erfolg / Auch Idstein und VfR/Eintracht siegen

Von Susan Dobias
WIESBADEN . Perfektes Wochenende für die heimischen Teams in der Handball-Landesliga. Während Aufsteiger TV Idstein weiter von Erfolg zu Erfolg eilt, ist auch Oberliga-Absteiger HSG VfR/Eintracht Wiesbaden mittlerweile voll in der Liga angekommen – und setzt seine Aufholjagd fort. Die TG Kastel hat sich derweil heimlich, still und leise auf Platz drei vorgeschoben und wird in der Tabelle von Idstein (Platz zwei) und der VfR/Eintracht (Platz vier) eingerahmt, was TG-Trainer Kalli Klein ganz entspannt in den Urlaub fahren lässt.

Ist es wirklich nur noch die Euphorie und Leidenschaft, die den TV Idstein Woche für Woche zum Erfolg in der Handball-Landesliga trägt? Oder verfügt der Aufsteiger schlicht über das Potenzial, die Klasse mitzubestimmen? Letzteres scheint der Fall zu sein. Das 30:29 (14:15) am Samstag beim TSV Griedel war der siebte Sieg im neunten Spiel. Lohn ist Tabellenplatz zwei mit 14:4 Punkten hinter dem ungeschlagenen Liga-Primus Petterweil (16:0). „Es ist der Wahnsinn! Wir sind einfach hungrig, wollen jedes Spiel gewinnen. Wir liefern, kämpfen bis zum Ende, gehen an unsere Schmerzgrenze und werden dann eben auch belohnt“, erklärte Coach Jan Welsch das Erfolgsrezept seiner Mannschaft.
TVI: Kaufmann, Zumdick; Grandpierre (4), Flock (1), Schulz (3), Kocak (4), Bierod (1), J. Cremers (6), D. Welsch (3), Schubert (8/2), Kopp.


Wiesbadener Kurier vom 18.11.2019
Krause bringt Kastel zum Jubeln

LANG-GÖNS/HEUCHELHEIM (sud). Nachdem Eric Krause sechs Sekunden vor dem Abpfiff mit seinem Tor zum 31:30 (15:17) seine TG Kastel zum überraschenden Sieg in der Handball-Landesliga beim TSV Lang-Göns geworfen hatte, verschwand er in einer großen Jubeltraube. „Es war eine riesige Freude”, sagte Coach Kalli Klein. Felix Holtkötter hatte in Überzahl die richtige Entscheidung getroffen, Krause vollendete. Torwart Sven Schiebeler parierte den direkten Gegenangriff. Es war ein hart erkämpfter Arbeitssieg. Immer wieder rannten die Gäste einem Rückstand hinterher. Doch Kastel blieb dran und hatte den letzten Punch. „Kampf und Leidenschaft waren mit die Gewinnbringer. Jeder hat alles gegeben“, sagte Klein, der ein Sonderlob an Torhüter Tristan Dresen verteilte.
TG: Schiebeler, Dresen; S. Fischer, (4), Hohmann (2), Holtkötter (7), Krause (4), Grzeschik (6), T. Fischer (6), Conrad, Klein (1), Munck, Reese (1).

Der TV Idstein hat derweil mit einem furiosen 37:29 (16:12)-Start-Ziel-Sieg bei TSF Heuchelheim zurück in die Erfolgsspur gefunden und sich für die Heimniederlage gegen Lumdatal rehabilitiert. Die Idsteiner sind damit wieder Tabellenzweiter (12:4 Punkte). „Das war eine souveräne Vorstellung und ein entspannter Abend“, sagte Coach Jan Welsch. Sein Team legte einen Blitzstart hin, führte schnell mit 7:1 und kam nie in Gefahr. „Wir waren sehr motiviert und haben das auf die Platte gebracht. Ich will den Sieg aber nicht überbewerten“, erklärte Welsch.
TV: Kaufmann, Zumdick; Grandpierre (6), Timmermann, Engel, Flock, Schulz (5), Kocak (1), Bierod (2), J. Cremers (6), D. Welsch (6), Schubert (9/4), Kopp (2).


Wiesbadener Kurier vom 11.11.2019
TV Idstein büßt Heimnimbus ein
IDSTEIN (sud) – Nun ist es passiert. Erstmals seit etwa eineinhalb Jahren musste der TV Idstein eine Heimniederlage hinnehmen. Und die war bitter, denn beim 24:25 (8:10) gegen die HSG Lumdatal stand sich der Landesliga-Aufsteiger häufig selbst im Weg. „Sie waren zu schlagen. Das sind verschenkte Punkte. Wir haben einfach zu viele klare Chancen liegen gelassen.
Acht Tore zur Pause sagen einiges aus“, resümierte TVI-Coach Jan Welsch. Das ganze Spiel hinkten seine Handballer dem keinesfalls besseren Gegner hinterher. Dass etliche Spieler körperlich nach Krankheiten und Blessuren nicht hundertprozentig fit waren, wollte Welsch nicht als Ausrede gelten lassen. „Wir hätten dennoch gewinnen müssen. Das war absolut unnötig.“

TVI: Kaufmann, Zumdick; Grandpierre, Timmermann, Engel (2), Flock, Schulz (3), Kocak (2), Bierod, J. Cremers (6), D. Welsch (1), Völlger (6), Mo. Schubert (4/3), Kopp.


Wiesbadener Kurier vom 04.11.2019
Kirchmeier mit fast hundertprozentiger Ausbeute
VfR/Eintracht Liksaußen steuert neun Tore zum Sieg / Beim TV Idstein tritt Tim Schulz aus gleicher Position sechs Mal


Für den TV Idstein hängt der Handballhimmel weiter voller Geigen. Auch beim TV Hüttenberg II gewann der Aufsteiger mit 34:29 (15:13) und hält sich mit nunmehr 10:2 Punkten weiter auf dem zweiten Platz der Handball-Landesliga.
„Unser kleines Märchen geht weiter. Wir genießen es“, sagte TVI-Coach Jan Welsch. In der hitzigen Partie ließ sich sein Team nicht von der teilweise zu harten Gangart der Hausherren beeindrucken. „Die haben richtig drauf geknüppelt. Ich hätte mir gewünscht, dass die Schiedsrichter das unterbinden”, sagte Welsch. Taten sie aber nicht und so beendeten Moritz Völlger, David Welsch und Jonas Cremers die Partie mit schmerzhaften Blessuren. Welsch hofft, dass alle bald wieder fit sind.

Die mannschaftliche Geschlossenheit und der absolute Wille waren erneut der Schlüssel zum Erfolg. Selbst als Cremers und Moritz Schubert 40 Minuten in Manndeckung genommen wurden, fanden die Idsteiner immer wieder Lösungen. „Wir unterstützen uns einfach super und ziehen uns gegenseitig hoch. Jeder bringt seine Stärken ein“, berichtet Linksaußen Tim Schulz. Für ihn war wichtig, dass sich sein Team nicht von der harten Spielweise hat abschrecken lassen. Wo das noch hinführt, wird man sehen. „Keine Ahnung, wir lassen uns überraschen“, erklärte Schulz.

TV Idstein: Kaufmann, Zumdick; Grandpierre (3), Engel, Flock (1), Schulz (6), Kocak (2), Bierod, J. Cremers (4/1), D. Welsch (5), Völlger (5), Schubert (7), Kopp (1).


Wiesbadener Kurier vom 28.10.2019
Keine Feierlaune nach Kraftakt
VfR/Eintracht siegt nach Hutmachers zweitem Kreuzbandriss 32:29 / Idstein setzt sich fest

Von Susan Dobias

Stimmgewaltig feierten die Handballer des TV Idstein ihren vierten Saisonsieg in der Landesliga. „Hier, sind wir, der TVI“, schallte es am Samstag durch die Halle. Mit 39:27 (18:14) gewann der Aufsteiger gegen die HSG Lollar/Ruttershausen und setzte sich als Zweiter mit 8:2 Punkten in der Tabelle oben fest.

„Ich bin froh, dass wir zu Hause wieder so eine souveräne Vorstellung gezeigt haben. Wir schauen weiter von Spiel zu Spiel“, sagte Coach Jan Welsch, erdrückte aber jede von außen aufkommende Euphorie im Keim. Denn gerade gegen den Tabellenletzten bot sein Team keinen Handball-Leckerbissen, auch wenn das Ergebnis am Ende deutlich ausfiel. Zu viele eigene Fehler sorgten über weite Strecken für eine zähe Partie. „Wir haben viele klare Chancen verworfen. Sonst hätten wir uns auch früher schon absetzen können. Wir haben es leider unnötig spannend gehalten“, resümierte Jan Welsch, der in der zweiten Halbzeit auf Yannick Cremers (Verdacht auf Faserriss in der Wade) verzichten musste.
Dank der kämpferischen Einstellung konnten die Gäste niedergerungen werden. „Vor ein paar Jahren hätten wir so ein Ding vielleicht verhauen. Aber wir sind so zusammengeschweißt, dass wir es über den Kampf noch biegen können“, erklärte David Welsch.

Idstein: Kaufmann, Zumdick; Grandpierre (3), Timmermann, Engel (2),Flock (2), Schulz (8), Kocak (3), Y. Cremers (2), J. Cremers (6/2), D. Welsch (4), Schubert (5/5), Kopp (4).


Wiesbadener Kurier vom 21.10.2019
Idstein verpasst knapp den Coup
Landesliga-Aufsteiger verliert 28:30 beim Favoriten Petterweil / Knoten geplatzt bei der HSG Vfr/Eintracht

Von Susan Dobias
IDSTEIN/WIESBADEN. Sie haben dem Favoriten alles abverlangt, hatten ihn am Rande einer Niederlage. Am Ende zog der TV Idstein beim TV Petterweil dann doch mit 28:30 (14:15) den Kürzeren und kassierte die erste Saisonniederlage.
„Wir waren absolut ebenbürtig. Letztlich haben nur Kleinigkeiten entschieden. Es war ein toller Kampf und eine super Leistung meiner Mannschaft“, resümierte Idsteins Coach Jan Welsch. Idstein erwischte den besseren Start, verspielte aber vor der Pause eine deutliche Führung. Petterweil wurde nun stärker. Doch selbst von einem 21:26-Rückstand (52.) ließ sich der TV nicht schocken. Bis auf 28:29 (60.) kämpfte er sich wieder heran. Die Hausherren setzten dann den Schlusspunkt. Bei Idstein ragte Moritz Schubert als elffacher Torschütze aus einer geschlossenen Mannschaft noch heraus. Welsch sieht in der Vorstellung die Bestätigung der guten Arbeit. „Das ist kein Rückschlag. In Petterweil kann man verlieren. Dass wir sie fast geknackt haben, gibt uns viel Selbstvertrauen“, betonte der Coach.

TV Idstein: Kaufmann, Zumdick; Grandpierre (1), Engel, Flock, Schulz (5), Kocak (5), Y. Cremers (1), J. Cremers (1), D. Welsch (2), Völlger (2), Schubert (11/4), Kopp.


Wiesbadener Kurier vom 14.10.2019
HSG VfR/Eintracht lässt es krachen
Erster Sieg des Handball-Landesligisten / Zehn Tore von Moritz Schubert für Senkrechtstarter TV Idstein


TV Idstein – HSG Linden 23:22 (11:12). – Beim Blick auf die Tabelle der Handball-Landesliga muss man sich schon ein wenig verwundert die Augen reiben. Spitzenreiter TV Petterweil war da oben erwartet worden. Aber dass der TV Idstein nach vier Spieltagen, zwar mit einer Partie weniger, noch verlustpunktfrei erster Verfolger des Mitaufstiegsfavoriten ist, das überrascht. „Wir haben einen guten Lauf, bringen die Euphorie vom Aufstieg noch mit“, erklärte Trainer Jan Welsch nach dem knappen Erfolg gegen die HSG Linden. Gegen die Gäste aus Mittelhessen hat sich der Aufsteiger in einem engen Spiel durchgebissen. Nicht gut ins Spiel gekommen, berappelten sich die Idsteiner und konnten die Partie drehen. „Hintenraus haben wir uns allerdings etwas schwergetan, aber auch Pech im Abschluss gehabt“, sagte Welsch. Als Moritz Schubert siebzehn Sekunden vor Schluss sein Team mit seinem zehnten Treffer wieder mit zwei Toren nach vorne brachte (23:21), waren die Freude und die Erleichterung groß. „Es war eine überragende kämpferische Leistung von meiner Mannschaft. Sie haben alles reingeworfen und eine Wahnsinnsabwehr und Torwartleistung geliefert. Das war der Garant für den Sieg. Meinen Respekt für diese sehr starke Teamleistung“, sagte Welsch.

TVI: Kaufmann, Zumdick; Grandpierre, Flock, Schulz (4), Kocak (3), Y. Cremers, Bierod, J. Cremers (1), D. Welsch (1), Völlger (4), Schubert (10/3), Kopp. – Disqualifikation: Y. Cremers (29./3. Zeitstrafe), Schulz (56./3. Zeitstrafe).


Wiesbadener Kurier vom 23.09.2019
TVI überrascht
Idstein setzt sich durch 35:22-Erfolg oben fest

LANGENHAIN (sud). Überraschungsteam und Aufsteiger TV Idstein düpierte auch den TuS Holzheim und hat sich durch den 35:22 (20:10)-Erfolg in der Tabelle der Handball-Landesliga oben festgesetzt. Den Grundstein legte der Liga-Neuling in der ersten Hälfte, wo fast alles gelang. „Wir standen in der Abwehr sehr sicher. Holzheim hatte es schwer, gegen uns Tore zu werfen. Hinten heraus konnten wir Tempo gehen. Es lief gut“, sagte Trainer Jan Welsch. Jonas Cremers und Moritz Völlger glänzten als siebenfache Torschützen. Nach Wiederanpfiff war die Spannung etwas raus, die Konzentration nicht mehr ganz da, sodass Holzheim einfache Tore gelangen. Allerdings ließ Idstein den Gästen nie zu viel Spielraum, auch wenn der TV selbst ein paar Schwächen offenbarte. „Wir wollen den Sieg in der Höhe gegen einen angeschlagenen Gegner nicht überbewerten. Aber ich möchte unsere Leistung auch nicht mindern. Das war absolut überzeugend“, betonte Welsch.

TV Idstein: Kaufmann, Zumdick; Engel, Flock (2), Schulz (6), Kocak (2), Y. Cremers, Bierod (1), J. Cremers (7/5), D. Welsch (2), Völlger (7), Schubert (6/1), Kopp (2).


Wiesbadener Kurier vom 16.09.2019
Idstein souverän
Aufsteiger TVI sieht zum Start 26:19 in Langenhain

LANGENHAIN (sud). Der TV Idstein ist mit einem Sieg in die Handball-Landesliga gestartet. Der Neuling kam im Aufsteigerduell bei der TSG Langenhain zu einem 26:19 (13:9)-Erfolg. Nur bis zum 8:8 war es ein Spiel auf Augenhöhe, danach setzte sich Idstein kontinuierlich ab.
Vor allem nach Anpfiff der zweiten Halbzeit hatte Langenhain nichts mehr entgegenzusetzen. Die Gäste spielten ihre Stärken konsequent aus, standen sicher in der Abwehr und verwerteten ihre Chancen. „Wir haben uns nach kleinen Startschwierigkeiten gut reingefunden und umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, erklärte Coach Jan Welsch. Und weiter: „Grundlage für den Erfolg war die stabile Abwehr mit einem sicheren Torwart“, lobte Welsch Keeper Paul Kaufmann. Sein Team habe nur wenige Torwürfe aus dem Feld zugelassen. Fast die Hälfte der Langenhainer Treffer resultierten aus Siebenmetern. Im Angriff sah Welsch allerdings noch Verbesserungspotenzial. Daran wird er weiter arbeiten. „Wichtig ist, dass wir gut gestartet sind. Das wollten wir. Es war wichtig, dass wir gleich in der Liga angekommen sind“, sagte der Coach.

TV Idstein: Kaufmann, Zumdick; Schubert (7), J. Cremers (5/4), Schulz (4), Y. Cremers, Völker (3), Kocak (2), D. Welsch, Bierod (1), Timmermann, Engel, Flock, Kopp.

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