Handball wE-Jugend Spielberichte

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08.03.2020 TV Idstein – TSG Oberursel 
09.02.2020 TV Idstein – JSG EppLa
08.02.2020 TSG Oberursel – TV Idstein
02.02.2020 TSG Münster – TV Idstein
26.01.2020 TV Idstein – TuS Nieder-Eschbach
19.01.2020 TV Idstein – wJSG Bad Soden/Schwalb./Niederhöchstadt. 
23.11.2019 TV Idstein – wJSG Eltv./GW Wsb. 
10.11.2019 TV Idstein – HSG Goldstein/Schwanh.
03.11.2019 JSG EppLa – TV Idstein
27.10.2019 TV Idstein – TSG Münster
22.09.2019 TuS Nieder-Eschbach – TV Idstein
15.09.2019 wJSG Bad Soden/Schwalbach/Niederhöchstadt – TV Idstein


Nicht viel Positives gegen Oberursel

Von Claudia Rößler
Das Hinspiel gegen Oberursel ist noch nicht lange her, so dass die Erinnerungen daran noch gut im Kopf waren. Wir hatten genau vor einem Monat nicht gerade mit einer guten Leistung geglänzt, so dass wir es im Rückspiel besser machen wollten.

Doch das gelang überhaupt nicht. Wir gingen zwar mit 1:0 in Führung, doch ehe wir uns versahen, glichen die Gäste 10 Sekunden später aus. Dann drei torlose Minuten auf beiden Seiten, ehe die Oberurseler Mädchen sich immer häufiger Vorteile verschaffen konnten. Sowohl in der Abwehr als auch im Angriff waren sie gedanklich und damit auch mit den Füßen schneller, und konnten so ihren Vorsprung stetig ausbauen. Wie schon im Hinspiel fand bei uns viel zu wenig Bewegung ohne Ball statt. Und statt den Ball schnell zur besser postierten Spielerin zu passen, wurde zu lange überlegt, bis die Chance vertan war. Der Rückstand wurde größer und größer, und wuchs bis zur Halbzeit bereits uneinholbar auf 20:64 (5:16 nach Toren) an.

Der Start in die zweite Halbzeit wurde dann komplett verschlafen. Während die Gästemannschaft nur so vor Lauffreude strotzte, liefen unsere Mädels stets hinterher. Man ließ der Gegnerin den Vortritt, um dann in genügendem Abstand hinterherzulaufen, chancenlos die langen Pässe zu erreichen. Und das machten die Oberurseler Mädchen gut.
Während unsere Mädels erst nochmal durchschnauften, befanden sich meist schon zwei bis drei Gästemädels auf dem Weg zu unserem Tor, ehe die Rettungsversuche auf unserer Seite starteten, leider häufig erfolglos.

Im Spiel nach vorne wurde viel zu wenig zusammengespielt und die Räume nicht gut genutzt. Stattdessen drängelte sich meist alles in der Mitte. Wenn dann doch mal zusammengespielt wurde, sah das aus wie Handball, nur leider viel zu selten. Und so mussten wir uns, wie schon im Hinspiel deutlich geschlagen geben. Das Ergebnis von 112:297 (16:33 nach Toren) in dieser Höhe auch völlig verdient, waren die Gästemädchen fast durch die Bank weg im Kopf und auf den Füßen schneller als unsere Handballhexen. Aber nun Haken daran, und die beiden letzten Saisonspiele wieder schönen Handball spielen, so wie wir es so häufig in dieser Saison gesehen haben.

Zu den heutigen Handballhexen gehörten: Amelie (1), Hannah, Ida, Isa, Jule (4), Lena Rö. (7), Lena Ro. (1), Lisa (1), Mahsa, Mara (1) und Rubina (1)

Unser letztes Auswärtsspiel führt uns am 15. März um 10.30 Uhr zur wJSG Eltville/GW Wiesbaden. Wollen wir mal hoffen, dass wir dann wieder schöneren Handball spielen.


Deutliche Leistungssteigerung zum Vortag

Alle waren gespannt, ob wir nach der schwachen Leistung in Oberursel bereits einen Tag später wieder zu alter Stärke zurückfinden würden. Die Anwurfzeit von 9 Uhr war vielleicht dafür nicht unbedingt förderlich, damit mussten unsere Gegner, die JSG EppLa, aber auch zurechtkommen.

Und siehe da, der Wille es besser zu machen war da, was sich gleich positiv auf´s Spiel auswirkte. Die Passgenauigkeit war meist besser, und auch die Laufbereitschaft passte. Dennoch gestaltete sich die erste Halbzeit etwas schleppend, was den Ausbau der Führung anging. Auf ein 6:2 nach 5 ½ Spielminuten folgte eine Serie von 0:4. Nach einer Auszeit, die mit ein paar Umstellungen in der Aufstellung einher ging, lief es auch vorne wieder besser. Nach 10 torlosen Minuten unsererseits legten wir bis zum Halbzeitpfiff eine Serie von 4:0 Toren hin. Die Pausenführung mit 50:24 (10:6 nach Toren) somit einigermaßen beruhigend, vor allem weil wir in der Regel in der zweiten Hälfte stärker sind.

Das zeigte sich auch heute wieder. Wir konnten unseren Vorsprung durch einige herausgefangene Bälle und schnelles Umschalten stetig ausbauen. Den frühen deutlichen Vorsprung nutzten wir, um manche Spielerinnen auf teils ungewohnten Positionen einzusetzen. Das tat dem Angriffsspiel keinen Abbruch, denn auch dann wurde weiterhin schön Richtung Tor gezogen, und die besser postierte Mitspielerin gesucht. Auch wenn wir zum Schluss noch ein paar Gegentore hinnehmen mussten, tat das dem positiven Gesamteindruck keinen Abbruch.

Erleichtert über den Sieg von 192:78 (24:13 nach Toren) folgte nach der Welle für die Zuschauer noch das Ständchen für unser „Geburtstagskind“ Ralf. Ralf unterstützt das Trainerteam wann auch immer es zeitlich passt, und hat sich das Ständchen somit redlich verdient.

Zu den heutigen Handballhexen gehörten: Amelie (3), Ida (1), Isa (1), Jule (8), Lena Rö. (7), Lena Ro. (2), Lisa (1), Mahsa, Mara, Marie und Rubina (1)

Nach der Faschingspause führt uns unsere nächste Auswärtsfahrt am 1. März zur HSG Goldstein/Schwanheim. Vom Papier her eine lösbare Aufgabe, man wird sehen, ob das von den Mädchen auch so umgesetzt wird.


Schwache erste Hälfte gegen Oberursel

Nach dem starken Spiel in der Vorwoche in Münster erwartete uns gleich der nächste Brocken in Oberursel. Auch diese Mannschaft war bislang noch ohne Verlustpunkte, so dass wir eine ähnlich starke Leistung wie in der Vorwoche benötigt hätten, um Paroli bieten zu können.

Während wir in der Vorwoche die stärkste erste Halbzeit der Saison spielten, war davon heute nicht viel zu sehen. Viele Ungenauigkeiten in den Zuspielen, Fangfehler, Prellen vor dem Gegenspieler und zu wenig Bewegung ohne Ball führten dazu, dass wir recht schnell deutlich ins Hintertreffen gerieten. Die Abwehr konnte nicht so glänzen wie in der Vorwoche, und auch das sichere Transportieren des Balls in die Angriffshälfte war heute ein Problem.
Wenn er doch mal vorne ankam, wurde er meist aus den genannten Gründen schnell wieder verloren. Zudem war die Raumaufteilung phasenweise nicht gut, weshalb wir uns selbst das Leben schwer machten. Der Pausenstand von 105:20 (15:5 nach Toren) die logische Folge, und quasi nicht mehr aufholbar. Dank Ida im Tor fiel der Rückstand nicht noch deutlicher aus, konnte sie doch mehrfach glänzen.

Doch unsere Junghexen gaben nicht auf. Sie liefen in der zweiten Hälfte unermüdlich, und konnten so zumindest die zweite Halbzeit recht ausgeglichen gestalten. Auch ein Verdienst von Mara im Tor, die Ida in nichts nachstand und einige Bälle halten konnte. Positiv ist zu erwähnen, dass bei uns noch zwei weitere Torschützinnen hinzukamen, so dass wir hier am Ende mit 7:6 Torschützen fast gleichziehen konnten. An der deutlichen Niederlage von 196:96 (28:16 nach Toren) änderte sich aber leider nichts. Das war ein gebrauchter Tag, aber bereits am nächsten Tag wollten wir gegen unseren direkten Verfolger die JSG EppLa zeigen, dass wir es besser können.

Zu den heutigen Handballhexen gehörten: Amelie (3), Ida, Isa (1), Jule (6), Lena Rö. (4), Lena Ro., Lisa, Mahsa, Mara (1), Marie und Rubina (1)


Starkes Spiel in Münster

Endlich mal wieder vollzählig fuhren wir am 2. Februar zum erwartet schweren Auswärtsspiel zur TSG Münster. Diese stehen bislang gemeinsam mit der TSG Oberursel noch ohne Verlustpunkte an der Tabellenspitze. Im Hinspiel zeigten wir insbesondere in der zweiten Halbzeit ein gutes Spiel, so dass wir auch dieses Mal nicht kampflos die zwei Punkte hergeben wollten. Viel Ansprache war nicht notwendig. Die Aussicht den Gastgeberinnen das Leben schwer zu machen und möglicherweise für eine Überraschung zu sorgen, war Motivation genug.

Und siehe da, unsere Mädels rannten was das Zeug hielt. Jede kämpfte absolut bis an ihre Grenzen und Münster konnte nicht wie vermutlich sonst üblich schon in den ersten Minuten davonziehen. Erst nach 4 ½ Spielminuten fiel der erste Treffer in diesem Spiel, der zweite nach knapp elf Spielminuten, leider beide für Münster. Doch dann mit etwas Glück der Anschlusstreffer. Bis hier räumte unsere Abwehr um Jule, Amelie und Marie einen Ball nach dem anderen ab, und wenn doch ein Wurf aufs Tor ging, konnte Ida diesen meist entschärfen. Im Angriff hätte man durchaus an der ein oder anderen Stelle noch beweglicher sein können, und dennoch wurden einige Torchancen erarbeitet. Ein paar Bälle wurden von der gegnerischen Torfrau gut gehalten, meist landeten die Würfe jedoch direkt auf den Füßen der Torfrau, die sich somit noch nicht mal bewegen musste, um Tore zu verhindern. Schade, denn so hätte man nicht mit einem Pausenrückstand von 1:36 (1:6 nach Toren) in die Halbzeit gehen müssen. Aber kein Grund zum Ärgern, denn das war mit Abstand die beste erste Halbzeit, die unsere Junghexen in dieser Saison hingelegt haben.

Den Schwung nahmen wir dann gleich mit ins 6+1. Durch schönes Pass- und Laufspiel konnten unsere Mädchen weiterhin überzeugen, während Münster es verstand, ihre körperlichen Vorteile auszuspielen. Bei uns kamen in der Folge noch sechs Torschützinnen hinzu, ein Zeichen, welche Lauf- und Kampfbereitschaft unsere Mädels heute gegen den Tabellenführer an den Tag legten. Mara, die in der zweiten Halbzeit das Tor hütete, konnte wie schon Ida in der ersten Hälfte einige Glanzparaden zeigen. Am Ende mussten wir uns nicht unbedingt dem Spielverlauf entsprechend mit 77:207 (11:23 nach Toren) geschlagen geben, doch alle konnten stolz sein auf das Gesehene. Ein Sonderlob an dieser Stelle heute auch mal an Jule, die wie schon in der ganzen Saison in bester Duracell-Häschen-Manier von der ersten bis zur letzten Spielminute das Spiel nach vorne wie hinten steuerte und dirigierte, und sich auch von körperlich deutlich überlegenen Spielerinnen nicht einschüchtern ließ. Aber auch alle anderen gingen an ihre Grenzen und darüber hinaus, so dass es mir eine Freude war und ist, Trainerin dieser tollen Mannschaft zu sein.

Zu den heutigen Kampfhexen gehörten: Amelie, Hannah (2), Ida, Isa (1), Jule (3), Lena Rö. (2), Lena Ro. (1), Lisa (1), Mahsa, Mara, Marie und Rubina (1)

Am kommenden Wochenende müssen wir gleich zwei Mal ran. Die Aufgabe am Samstag im Nachholspiel beim Co-Tabellenführer der TSG Oberursel wird ungleich leichter als in diesem Spiel. Am Sonntag begrüßen wir dann schon um 9 Uhr die JSG EppLa in der Hexenturmhalle. Das Hinspiel gegen unseren damals wie heute direkten Verfolger war lange knapp. Wollen wir hoffen, dass wir von Anfang an hellwach sind, um erneut erfolgreich zu sein.


Viele Parallelen zum Hinspiel

Von Claudia Rößler
Im zweiten Heimspiel in Folge empfingen wir den TuS Nieder-Eschbach. Das Hinspiel war lange spannend, erst in der Schlussphase schafften wir es damals uns abzusetzen. Aufgrund der Tabellensituation (wir Tabellendritter, die Gäste Vierter) erwarteten wir auch heute wieder ein enges Spiel. Auf Isa mussten wir erneut verzichten, dafür war Mara wieder an Bord.

Zunächst starteten wir mit ähnlich tollen Kombinationen in der Angriffshälfte wie in der Vorwoche und konnten so das ein oder andere Tor erzielen. In der Abwehr gelang es uns nicht immer die quirligen Gegnerinnen unter Kontrolle zu halten, aber im Großen und Ganzen konnten einige Chancen vereitelt werden. Bereits jetzt kristallisierte sich jedoch heraus, dass es in diesem Spiel leider ähnlich zur Sache ging, wie im Hinspiel. Beide Seiten waren nicht zimperlich bei der Jagd nach dem Ball und der Verhinderung von Torchancen, so dass das ein oder andere Kühlpack rege genutzt wurde. Und das blieb im gesamten Spielverlauf so. Dennoch entwickelte sich ein flottes Spiel auf beiden Seiten, das sehr schön anzusehen war. In der Halbzeit lagen wir zwar mit 32:55 (8:11 nach Toren) zurück, waren aber sehr optimistisch, das Spiel in der zweiten Halbzeit durch viel Lauffreude noch zu unseren Gunsten zu drehen.

Und wie so häufig in dieser Saison, waren wir auch heute im zweiten Abschnitt souveräner, zumindest was das Spiel nach vorne angeht. Das Umschaltspiel funktionierte gut, und auch Trainingsinhalte wurden umgesetzt. So holten wir nicht nur nach Toren auf (beim 13:13 erzielten wir den Ausgleich), sondern legten auch nach Torschützen nach. Von den Toren pendelte das Ergebnis stets vom Unentschieden zu einem, maximal zwei Toren Vorsprung. Das war wirklich ein Spiel auf Augenhöhe. Letztlich konnten wir das Spiel mit 21:20 gewinnen, da wir zwei Torschützen mehr hatten, war das multiplizierte Ergebnis mit 168:120 relativ deutlich.

Klar wünscht man sich ein weniger körperbetontes Spiel in der WJE. Andererseits war der Kampfeswille auf beiden Seiten beeindruckend, so dass die eventuellen Blessuren beim zweiten Blick vielleicht als gute Übung dafür anzusehen sind, was die Mädels in ihrer weiteren Handballlaufbahn erwartet. Wir freuen uns dennoch, wenn die weiteren Spiele wieder auf einem altersgemäßen Niveau stattfinden, zumindest was den Körperkontakt angeht.

Die heutigen Kampfhexen waren: Amelie (3), Hannah (1), Ida (1), Jule (1), Lena Ro. (4), Lena Rö. (8), Lisa, Mahsa, Mara (1), Marie und Rubina (2).

Am 2. Februar um 17 Uhr führt uns unser nächstes Spiel zum Tabellenführer der TSG Münster. Im Hinspiel mussten wir uns deutlich geschlagen geben. Warten wir es ab, wie es dieses Mal ausgeht.


Starkes Spiel nach langer Weihnachtspause

Von Claudia Rößler
Am 19. Januar durften unsere jüngsten Handballhexen endlich wieder ins Spielgeschehen eingreifen. Zum ersten Rückrundenspiel begrüßten wir nach 7-wöchiger Spielpause die Spielgemeinschaft der wJSG Bad Soden/Schwalbach/Niederhöchstadt unterm Hexenturm. Mara und Isa konnten leider nicht mitspielen, dafür bestritt Mahsa ihr erstes Spiel. Viele motivierende Worte waren vor dem Spiel nicht notwendig, die Mädels wollten endlich wieder spielen.

Und so starteten wir sehr beweglich ins Spiel. Insbesondere im Angriff zeigten sich die „kleine“ und die „große“ Lena und Rubina sehr lauffreudig, und schafften es so sich einige Torchancen zu erarbeiten. Schon recht früh hatten alle drei Mädels Treffer erzielt, so dass wir schnell durchwechseln konnten. Auch die weiteren Aufstellungen im Angriff konnten überzeugen. Die Abwehr fand im Verlauf immer besser ins Spiel, so dass wir uns bis zur Halbzeit Tor um Tor absetzen konnten. Der Pausenstand von 50:12 (10:4 nach Toren) bereits komfortabel, aber keineswegs sicher.

Doch dann legten unsere Junghexen in der zweiten Halbzeit los wie die Feuerwehr. Teils wurde wie schon in der ersten Halbzeit super zusammengespielt, und toll heraus gespielte Treffer erzielt. Selbst von der viel zu defensiv stehenden Abwehr der Gäste ließ man sich nicht beeindrucken. Nach zweimaliger Aufforderung durch unsere Schiedsrichterin Maike wurde das dann besser. An der Chancenverwertung und der Raumaufteilung in die Breite und Tiefe müssen wir weiterhin arbeiten. Aber das sah heute im Großen und Ganzen schon besser aus, als vor der Weihnachtspause. Ein Sonderlob an dieser Stelle verdiente sich unsere Ida, die im Tor einige bärenstarke Paraden zeigte und so viele Torchancen vereiteln konnte. Bis zum Abpfiff konnten wir uns ein 138:40 (23:10 nach Toren) erarbeiten. Die Freude bei den Mädels war groß, und so durfte endlich mal die Welle für die anfeuernden Zuschauer gezeigt werden.

Die heutigen Handballhexen waren: Amelie (3), Hannah (1), Ida, Jule (5), Lena Ro. (4), Lena Rö. (9), Lisa, Mahsa, Marie und Rubina (1).

Nun gilt es die gute Leistung am 26. Januar um 16.30 Uhr in einem erneuten Heimspiel gegen den TuS Nieder-Eschbach zu wiederholen. Das Hinspiel war lange umkämpft, erst in der Schlussphase konnten wir uns den Sieg holen. Somit gilt es von Anfang an hellwach zu sein, um es nicht erneut so spannend zu machen, wie im Hinspiel. Wir werden sehen, ob das gelingt.


Alle treffen gegen Eltville/GW Wiesbaden

Von Claudia Rößler
Mit der WJSG Eltville/GW Wiesbaden begrüßten wir am 23. November eine bereits aus der Quali und dem Turnier in Münster bekannte Mannschaft. Während wir in der Quali noch knapp unterlegen waren, konnten wir in Münster gewinnen. Somit blieb abzuwarten, wer heute die zwei Punkte mit nach Hause nehmen würde. Zwar mussten wir krankheitsbedingt auf Marie verzichten, dennoch hatten wir mit den 10 verbleibenden Mädels eine schlagkräftige Truppe am Start.

Und so starteten wir wie immer hochmotiviert ins Spiel. Zunächst lief es gut, wobei wir die ein oder andere klare Torchance vergaben. Dennoch konnten wir uns leicht mit 5:2 absetzen. Doch dann war der Wurm drin. Viel zu viele Pässe wurden abgefangen und von Eltville in Tore verwandelt. Bei uns fand so gut wie keine Bewegung ohne Ball statt, so dass nach 8 Spielminuten beim Stand von 5:6 eine Auszeit notwendig war, um die Handballhexen wachzurütteln und an ihre Stärken zu erinnern.
Und siehe da, durch schönes Kombinationsspiel gelangen gleich zwei tolle Tore durch Rubina. Bis zur Halbzeit blieb das Spiel ausgeglichen. Beim Stand von 60:40 (10:10 nach Toren) wechselten wir die Seiten.

Die zweite Halbzeit startete, wie der Großteil der ersten Hälfte verlief. Fehlpässe und zu wenig Bewegung ohne Ball. Beim Stand von 66:60 (11:12 nach Toren) nach 25 Spielminuten wurde es plötzlich eng, doch dann legten unsere Junghexen eine tolle Serie von 8:0 hin, darunter drei neue Torschützinnen, so dass die Führung nach 32 Spielminuten mit 171:60 (19:12 nach Toren) sehr komfortabel wurde. Nun fehlte nur noch Lisa bei den Torschützinnen, von der zwar zunächst ein Penalty gehalten wurde, die dann aber kurze Zeit später jubeln konnte. So schafften wir es erstmals in dieser Saison, dass sich alle Mädchen in die Torschützenliste eintragen konnten. Das war wirklich toll. Dennoch darf man nicht vernachlässigen, dass wir noch viel an unseren Schwächen arbeiten müssen.
Damit machen wir gleich diese Woche im Training weiter, um es im nächsten Spiel am 1. Dezember in Seulberg besser zu machen. Dennoch dürfen sich alle über diesen letztlich sehr deutlichen Erfolg von 240:90 (24:18 nach Toren) freuen. Denn trotz der schwachen Passqualität, gab es heute schon Fortschritte im Zusammenspiel zu sehen. Da müssen wir dranbleiben, und noch viel mehr das Feld ohne Prellen überwinden.

Zu den heutigen Handballhexen gehörten: Amelie (1), Hannah (1), Ida (2), Isa (2), Jule (5), Lena Rö. (4), Lena Ro. (4), Lisa (2), Mara (1) und Rubina (2)


Junghexen siegen erneut

Von Claudia Rößler
Am 10. November empfingen wir die Mannschaft der HSG Goldstein/Schwanheim unterm Hexenturm. Vom Papier her war das eine schlagbare Mannschaft, was dann auch so von unseren Junghexen umgesetzt werden konnte.

Auch wenn wir zunächst nach Toren mit 1:3 zurücklagen, ließen sich unsere Mädels nicht aus der Ruhe bringen. Bis zur Halbzeit holten wir das auf, und konnten sogar mit 7:4 in Führung gehen (28:8 mit Multiplikator). Und das, obwohl wir von der 14. Spielminute, bis zum Halbzeitpfiff kein Tor mehr erzielen konnten. Hier konnten wir die Trainingsinhalte leider nicht wie gewünscht umsetzen. Da aber die Abwehr sehr gut agierte, war das kein Beinbruch. Und das mit dem entschlossenen Freilaufen üben wir weiter, so dass es in den nächsten Spielen besser wird.

Wie so häufig in dieser Saison drehten unsere Junghexen nach der Pause so richtig auf. Beim 16:5 nach knapp 29 Spielminuten kamen die Gäste zu ihrem ersten Tor in der zweiten Halbzeit. Erst ab der 35. Spielminute beim Stand von 24:6, ließen wir die Zügel lockerer, so dass die Spielgemeinschaft aus Frankfurt noch zu ein paar Toren kam. Am deutlichen Sieg von 208:66 (26:11 nach Toren) war aber nichts mehr zu rütteln.

Am 16. November reisen wir auf die andere Seite des Feldbergs zur TSG Oberursel, die gemeinsam mit der TSG Münster verlustpunktfrei die Tabelle anführen. Das wird ein schweres Spiel, doch wie sagt man so schön: „Es muss alles erst gespielt werden“.

Die heutigen Handballhexen waren: Amelie (6), Hannah, Ida (1), Jule (5), Lena Ro. (2), Lena Rö. (7), Leonie, Lisa (2), Mara (1), Marie und Rubina (2).


Erneut gute Mannschaftsleistung in Eppstein

Von Claudia Rößler
Nach dem guten Spiel der Vorwoche gegen die TSG Münster, dass wir zwar nicht gewinnen konnten, waren wir gespannt, wie es gegen den direkten Tabellennachbarn, der JSG EppLa, laufen würde.

Wir wussten, dass wir heute wieder vollen Einsatz zeigen mussten, und das taten unsere Junghexen. Unsere „große“ Lena überzeugte zunächst im Angriff mit Treffsicherheit, und die „Zwergen-Abwehr“ um Amelie, Jule und die „kleine“ Lena fightete um jeden Ball, was heute eine wirkliche Aufgabe war. Dahinter Mara im Tor entschärfte einige freie Würfe. Und so führten wir nach vier Minuten bereits mit 1:4.
Die Abwehr musste nun drei Treffer in Folge hinnehmen, während vorne lange nichts funktionierte. Zu wenig Bewegung ohne Ball, zu unplatzierte Würfe und technische Fehler. Nach 11 Minuten war beim Stand von 4:4 eine Auszeit notwendig, um die Mädels wieder an ihre Stärken zu erinnern.
Und scheinbar fruchtete das, denn innerhalb von zwei Minuten erzielten wir vier Tore mit drei verschiedenen Torschützen, darunter Leonie, die ihr erstes Tor in einem Punktspiel machte. Doch statt weiter zielstrebig Richtung Tor zu gehen, schwankte unsere Abwehr, so dass die Gastgeber nach 17 Spielminuten wieder ausgleichen konnten. Zwei Treffer vor der Pause durch eine weitere Torschützin, ließ nicht nur das Ergebnis nach Toren zu unseren Gunsten schwanken, sondern auch im Multiplikationsergebnis (24:50 bzw. 8:10 nach Toren).

Die zweite Halbzeit häufig nach Toren unsere bessere Halbzeit, und so auch heute. Stetig konnten wir unseren Vorsprung ausbauen, hinzu kamen drei weitere Torschützinnen, so dass wir letztlich einen deutlichen Sieg von 90:176 (15:22 nach Toren) einfahren konnten. Das liest sich super, dennoch war die Leistung nicht konstant gut. Viel zu häufig wurde geprellt, statt durch Passen und Laufen zum Erfolg zu kommen. Und je näher wir Richtung Tor kamen, desto mehr wurde versucht mit der Brechstange zum Abschluss zu kommen, statt einfach den Ball zu einer gänzlich freistehenden Mitspielerin zu passen. Hier müssen wir weiter fleißig üben, dass das in den nächsten Spielen noch besser wird. Anwenden können wir das dann hoffentlich am 10. November um 11 Uhr beim Heimspiel gegen die HSG Goldstein/Schwanheim.

Die heutigen Handballhexen waren: Amelie (1), Hannah, Ida, Isa (3), Jule (4), Lena Ro. (1), Lena Rö. (9), Leonie (1), Mara (1) und Rubina (2).


Trotz tollen Kampf deutliche Niederlage gegen Münster

Von Claudia Rößler
Am 27. Oktober empfingen wir die TSG Münster in der Sporthalle Am Hexenturm. Sowohl wir als auch die Gäste waren bis dahin ohne Punktverlust. Doch es war klar, dass wir heute einen Sahnetag brauchten und auf Schwächen von Münster hoffen mussten, um das Feld als Sieger zu verlassen.

So gingen unsere jüngsten Handballhexen hochmotiviert ins Spiel. Und zunächst lief es ganz gut. In den ersten Minuten konnten wir bis zum Stand von 3:4 dranbleiben. Doch dann lief nicht mehr wirklich viel, zumindest was die Torerfolge und das Verhindern anging. Die Laufbereitschaft und der Kampf waren weiterhin super. Aber im Angriff konnten wir bis zum Halbzeitpfiff keinen Treffer mehr erzielen. Entweder kamen wir wegen Passungenauigkeiten oder fehlendem Laufspiel ohne Ball erst gar nicht zum Abschluss. Und wenn doch, dann konnten diese nicht im Tor untergebracht werden. Im Gegenzug waren wir in der Abwehr häufig einen Schritt zu spät, was die Gästemannschaft gnadenlos ausnutzte, um bis zur Pause auf 4:13 nach Toren wegzuziehen (mit Multiplikator 8:104).

Für die zweite Hälfte nahmen wir uns vor weiter zu kämpfen, auch wenn der Sieg nicht mehr möglich war. Denn nicht nur Ergebnisse sind relevant, sondern auch die Art und Weise, wie man sich als Mannschaft zeigt. Das setzten unsere Junghexen hervorragend um. Hervorzuheben ist hier Jule, die von der ersten bis zur letzten Minute vollen Einsatz zeigte, und somit ein steter Aktivposten in unserer Mannschaft war. Aber auch die anderen kämpften bis zum Ende und belohnten sich mit vielen Toren in der zweiten Halbzeit.
Leider kamen wir am Ende heute nur auf vier Torschützen. Doch nach Toren konnte zumindest die zweite Halbzeit gewonnen werden, was auch schon ein toller Erfolg ist. Gegen andere Mannschaften wird diese Leistung und Einsatzbereitschaft mit Sicherheit wieder mit zwei Punkten belohnt werden. Nur heute eben nicht. So mussten wir uns mit 56:176 (14:22 nach Toren) geschlagen geben.

Weiter geht es am 3. November um 12.15 Uhr in Eppstein gegen die neu gegründete JSG EppLa. Diese Mannschaft rangiert in der Tabelle einen Platz vor uns. Schauen wir mal, wie es dann laufen wird.

Zu den heutigen Kampfhexen gehörten: Amelie, Hannah, Ida, Isa (3), Jule (6), Lena Rö. (4), Lena Ro. (1), Leonie, Mara, Marie, Rubina


Erneuter Auswärtssieg

Von Claudia Rößler
Am 22. September traten wir erneut auswärts an, dieses Mal beim TuS Nieder-Eschbach. Diese hatten gegen Bad Soden zum Saisonauftakt höher gewonnen, als wir in der Vorwoche. Somit war klar, dass das Spiel kein Selbstläufer wird.

Das zeigte sich dann auch von Beginn an im Spiel. Beide Seiten kämpften um jeden Ball und ließen nur wenige Torchancen zu. Wir scheiterten hier des Öfteren an der guten Torhüterin der Gastgeber. Aber auch Mara entschärfte ein paar Würfe. Und so wechselten wir beim Stand von 12:8 (4:4 nach Toren) mit einem kleinen Rückstand die Seiten.

In der zweiten Halbzeit wollten wir dann noch konsequenter Richtung Tor spielen und unsere Torchancen besser nutzen. Das gelang nicht immer, denn auch das nun im Tor stehende Mädchen zeigte eine sehr gute Leistung, die einige zum Teil klarste Torchancen vereitelte. Aber auch wir haben mit Mara und Ida zwei tolle Torhüterinnen, die trotz der eigentlich löchrigen Abwehrarbeit von uns, ein super Rückhalt waren.
Beim Stand von 9:10 in der 30. Spielminute gelang den Gastgeberinnen der letzte Treffer. Wir konnten bis zum Schluss noch vier weitere Tore erzielen, so dass wir letztendlich mit 27:70 (9:14 nach Toren) recht deutlich gewinnen konnten. Das war so nicht zu erwarten, umso größer die Freude über den nächsten Erfolg.

Weiter geht es mit einem Heimspiel am 27. Oktober um 10.45 Uhr gegen die TSG Münster. Hier ist die Favoritenrolle ganz klar bei den Gästen. Aber wie sagt man so schön „Es muss alles erst gespielt werden“. Von daher sind wir gespannt wie es laufen wird.

Die heutigen Handballhexen waren: Amelie (2), Ida, Isa (1), Jule (2), Lena Ro. (1), Lena Rö. (8), Leonie, Lisa, Mara, Marie und Rubina.


Endlich ging es los für die Junghexen

Von Claudia Rößler
Aufgrund der Abmeldung des TuS Nordenstadt kurz vor Saisonstart, gegen die wir eigentlich in der Vorwoche den Saisonauftakt bestritten hätten, mussten wir zum Rundenauftakt zur wJSG Bad Soden/Schwalbach/Niederhöchstadt. Ohne Lena, Leonie und Mara traten wir so mit 9 hochmotivierten Handballhexen an.

Zu Beginn der Saison ist es immer schwierig die Leistungsstärke der anderen Mannschaften zu beurteilen. Bad Soden hatte im ersten Spiel relativ deutlich verloren, was aber kein Hinweis ist auf die tatsächliche Spielstärke ist. Denn nicht nur bei uns fehlen immer mal wieder Mädchen, bei den anderen Mannschaften natürlich auch. Und so starteten wir hochkonzentriert und engagiert ins Spiel.
Unsere Abwehr um Amelie, Jule und Lena stand sehr aufmerksam, und ließ nicht viele Torchancen zu. Und wenn doch, dann zeigte Ida über das ganze Spiel eine tolle Leistung im Tor. Aber auch die gegnerische Torhüterin, die zu Beginn im Tor stand, fischte einige Bälle aus den Ecken. Das anfängliche Trio in der Angriffshälfte mit Isa, Lisa und Rubina erarbeitete sich einige Torchancen. Leider stand die Torhüterin ein ums andere Mal im Weg. Somit blieb das Spiel in der ersten Halbzeit stets eng. Denn auch nach dem Durchwechseln stand die Abwehr hervorragend, und bis auf die fehlenden Tore konnten wir auch mit der Angriffsleistung zufrieden sein. Hannah zeigte hier, welch große Fortschritte sie in den letzten Wochen gemacht hat. Auch wenn es noch nicht zu einem Tor reichte, kann sie sehr zufrieden sein. Zur Halbzeit lagen wir mit 8:18 (4:6 nach Toren) vorn, was jedoch keine komfortable Führung war.

Für die zweite Halbzeit nahmen wir uns vor, weiterhin aufmerksam zu spielen, und vor allem durch Passen und Laufen zum Erfolg zu kommen. Das gelang leider nicht so oft, wie wir uns das erwünscht hatten. Dennoch konnten wir unsere Führung im ganzen Spiel verteidigen. Lediglich beim 8:9 kamen die Gastgeber uns nochmal nah. Bis zum Ende, insbesondere in der Schlussphase konnten wir den Vorsprung nach Toren wieder auf 11:16 ausbauen. Da wir auch eine Torschützin mehr hatten, konnten wir mit 44:80 den ersten Sieg der Saison feiern.

Am 22. September um 14 Uhr treten wir erneut auswärts an. Gegner ist der TuS Nieder-Eschbach, der bislang einen Sieg und eine Niederlage erzielen konnte. Schauen wir mal, wie es dort läuft.

Zu den Handballhexen gehörten heute: Amelie (5), Hannah, Ida, Isa (4), Jule (5), Lena Ro. (1), Lisa, Marie und Rubina (1)

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