Wiedergutma- chung im Taunusderby in Kronberg

Von Sascha Schneider –

Lediglich eine gute halbe Stunde Anreise haben die Idsteiner Warlocks am kommenden Samstag vor sich, ehe sie in der Kronberger Sporthalle der Altkönigschule eintreffen. Um 17:30 Uhr trifft die Mannschaft von Coach Igor Starcevic auf den gastgebenden und zuletzt erstarkten MTV Kronberg.

Bei einem Blick auf die Tabelle scheint die Favoritenrolle klar verteilt. Der TVI steht weiterhin auf dem zweiten Tabellenrang, der MTV Kronberg auf dem 13. und somit zweitletzten Platz. Doch während die Warlocks am vergangenen Wochenende eine Niederlage hinnehmen mussten, sind die Kronberger auf dem Weg sich aus dem Tabellenkeller herauszuarbeiten.

Nach sieben Niederlagen in Folge konnte das Team von Trainer Miljenko Crnjac, der seit vielen Jahren die sportlichen Geschicke der MTV-Basketballer lenkt, zuletzt zwei Siege feiern. Das Heimspiel gegen Tübingen gewann man mit 89:82, in Langen mit 91:84.

“Kronberg ist ein Team mit einer kleineren Formation und somit das Gegenteil von uns, da wir immer zwei große Spieler auf dem Feld haben”, analysiert Starcevic die Teams. “Sie sind das Team mit den meisten verwandelten Dreiern in der Liga, daher wird es vor allem eine schwere Aufgabe sein, ihre Distanzschützen zu stoppen.” Tatsächlich haben die Kronberger im Ligavergleich nicht nur die meisten Dreipunktewürfe geworfen, sondern insgesamt auch die meisten getroffen. Gefährlichster MTV-Distanzschütze ist der US-Amerikaner Kewan Beebe, der es im Schnitt auf 19.2 Punkte pro Partie bringt.

“Dazu kommt, dass sie sehr schnellen Basketball mit viel Bewegung spielen”, so der TVI-Coach. Für die Warlocks wird es also unter anderem darauf ankommen, dass sie in der Verteidigung hellwach sind und selber offensiv entschlossener zu Werke gehen, als es bei der Heimniederlage gegen Kaiserslautern der Fall war. Besonders der schwache Start gegen die Roten Teufel hat es der Truppe vom Hexenturm nicht einfach gemacht.

Starcevic: “Es wird ein schweres Gastspiel, da Kronberg zu Hause immer sehr stark ist. Aber wir wollen die Niederlage von letztem Spieltag wiedergutmachen und mit einem guten Gefühl in das kommende Heimspiel gegen Koblenz zu gehen.” Durch einen Sieg würden die Warlocks vor den drittplatzierten Koblenzern bleiben, bei einer Niederlage wären die kommenden Gegner punktgleich, sofern Koblenz die Partie gegen den TV Langen für sich entscheidet.

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