Handball

Nächste Spiele und Ergebnisse
(Heimspiele finden in der Hexenturmhalle statt)

Alle Spielberichte sind bei den jeweiligen Mannschaften zu finden.
DatumHeimGastErgebnis
17.09.
17:00
HSG Dutenh./Münchholzh. TV Idstein Frauen25 : 27
Bericht
16.02.
19:30
TSG Ober-EschbachTV Idstein I Männer23 : 28
Bericht
17.02.
20:00
TSG Eppstein IITV Idstein II Männer 30 : 29
16.02.
17:00
TV Idstein I mJugend BPSV Grün-Weiß Wiesbaden27 : 25
16.02.
12:00
TV Idstein mJugend C
PSV Grün-Weiß Wiesbaden32 : 33
17.02.
11:30
TV Idstein I mJugend D JSG Gonzenheim/
Ober-Eschbach
26 : 14
17.02.
15:00
HSG Neuenhain/AltenhainTV Idstein II mJugend D16 : 16
16.02.
13:00
TV PetterweilTV Idstein I mJugend E0 : 0
17.02.
12:00
HSG Neuenhain/Altenhain ITV Idstein II mJugend E5 : 0
16.02.
18:30
SG Wehrheim/ObernhainTV Idstein I wJugend B26 : 18
17.02.
15:00
KSG BieberTV Idstein I wJugend C31 : 28
16.02.
15:30
TV Idstein I wJugend D wJSG Bad Soden/Schwalbach
/Niederhöchstadt
23 : 29
Bericht
17.02.
16:05
TG 04 SachsenhausenTV Idstein I wJugend D14 : 45
Bericht
17.02.
09:30
TSG OberurselTV Idstein wJugend E5 : 0

Wiesbadener Kurier vom 09.02.2019
Ein gefragter Mann in Idstein
Warum Trainer Welsch und die TVI-Handballer derzeit viel Zuspruch in der Hexenturmstadt bekommen

Von Manfred Schelbert
IDSTEIN – Jan Welsch ist in diesen Tagen in Idstein anscheinend ein gefragter Mann. „Ich bekomme derzeit viel Zuspruch aus der Bevölkerung, wenn ich in der Stadt unterwegs bin“, verrät der Coach der Handballer des TV Idstein. Der ein oder andere Schulterklopfer ist sicher darunter. Warum auch nicht? Schließlich sorgen die Handballer in dieser Saison in der Bezirks-Oberliga für ziemliche Furore, sind nach 16 Spieltagen Tabellenführer mit 26:4 Zählern. Damit haben sie aktuell drei Punkte Vorsprung vor der TGS Langenhain.

Knackige Vorbereitung auf die heiße Rückrunde

Dass die Langenhainer am letzten Wochenende mit 33:34 gegen die MSG Niederhofheim/Sulzbach verloren haben, hat man in Idstein natürlich mit Wohlwollen registriert. Und der ein oder andere hat Jan Welsch in diesen Tagen sicher auch darauf angesprochen. Doch Welsch geht schnell zur Tagesordnung über. „Wir haben das zur Kenntnis genommen und gleich wieder abgehakt“, verrät er. Motto: nur nicht hochmutig werden. Von der Meisterschaft spricht jedenfalls noch keiner.
Dafür sorgt Welsch schon seit Wochen höchstpersönlich. In der Vorbereitung auf die Rückrunde jedenfalls hat er seine Jungs mächtig rangenommen. „Da war Zunder drin“, gesteht Moritz Völlger. Der wieselflinke Rechtsaußen ist sicher einer der Gründe für die augenblickliche Stärke des Tabellenführers. Vor der Saison kehrte der 21-Jährige vom Oberligisten TSG Münster an den Hexenturm zurück. „Wegen meines Studiums konnte ich die Trainingsintensität in der Oberliga nicht mehr aufrechterhalten“, erläutert er.
Und wenn einer wie Völlger, der in Idstein wohnt und in Geisenheim Landschaftsarchitektur studiert, dann klassentiefer spielen muss, dann nur bei seinem Heimatverein. Bereits mit sieben Jahren erlernte Völlger in Idstein das Handball-Einmaleins. „Deshalb war für mich klar, dass ich hierher zurückkehre.“
Neben Völlger taten dies auch Rückraumspieler Jonas Cremers, der in Hüttenberg höherklassig Handball spielte, und Paul Kaufmann, der als Torwart von der HSG Hochheim/Wicker an den Hexenturm wechselte. Jener Kaufmann ist für Welsch ein ganz wichtiger Faktor in der TVI-Erfolgsgeschichte. „Er geht bei vielen unter dem Radar durch“, sieht er seinen Torhüter oftmals unterbewertet. Für ihn jedenfalls ist er der Fels in der Idsteiner Brandung.
Fragt man Moritz Völlger nach dem Geheimnis des derzeitigen Idsteiner Erfolges, dann kommt die Antwort wie aus der Pistole geschossen. „Der ganze Kader ist viel stärker besetzt als in der Vorsaison.“ Bisher nur eine einzige Saison-Niederlage sind der beste Beweis dafür. Doch der Trainer hebt vor der nun folgenden Rückrunde warnend den Zeigefinger. „Die Karten werden in den restlichen Spielen neu gemischt.“ Stimmt. Vor allem der Faktor Überraschungsmoment, der in der Vorrunde öfters zu sehen war, der dürfte der Vergangenheit angehören. „Uns wird keiner mehr unterschätzen“, fürchten Jan Welsch und Moritz Völlger unisono. „Alle werden gegen uns besonders heiß sein.“
Für Jonas Cremers ist vor allem der Spielplan der Rückrunde ein Feind der Idsteiner. „Wir haben noch sehr schwierige Auswärtsspiele vor uns“, verrät er. „Deshalb müssen wir von Spiel zu Spiel denken.“ Entsprechend erwartet Welsch schon an diesem Samstag um 19 Uhr gegen den Tabellensiebten TSG Eddersheim einen heißen Tanz. Auch wenn dieser in der heimischen Sporthalle am Hexenturm stattfindet. „Das wird eine harte Nuss.“

Nur schwer zu stoppen: Moritz Völlger (links) ist einer der Garanten für den Höhenflug der Idsteiner Handballer. Doch Trainer Jan Welsch (kleines Bild) warnt vor Hochmut. Archivfotos: VF/Dziemballa/TV Idstein

Schon das Hinspiel gewannen die Idsteiner nur knapp mit 29:28. Dass seine Schützlinge nun in eigener Halle nicht in die Bredouille geraten, dafür hat Coach Welsch die Zügel in der Vorbereitung mächtig angezogen. Schnellkraft, Technik, Kondition, an allem wurde gefeilt. Die beiden Niederlagen in zwei Vorbereitungsspielen gegen die TSG Oberursel waren denn auch zweitrangig. „Direkt davor habe ich die Jungs richtig gequält“, verrät „Quälix“ Welsch. Ob er darauf auch in den zahlreichen Gesprächen mit der Idsteiner Bevölkerung hingewiesen hat, bleibt sein Geheimnis. Auf die Schulter werden sie ihm trotzdem geklopft haben.

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