Handball

Nächste Spiele und Ergebnisse
(Heimspiele finden in der Hexenturmhalle statt)

DatumHeimGastErgebnisBericht
Alle Spielberichte sind bei den jeweiligen Mannschaften zu finden.
25.03.
16.20
TuS Holzheim TV Idstein
mJugend A
26.03.
13.00
TV Idstein 1
mJugend B
HSG Wallau-Massenheim II
26.03.
10.00
TV Idstein 1
mJugend C
TSG Oberursel
26.03.
11.30
TV Idstein 2
mJugend C
TuS Schupbach
26.03.
16.00
TV Idstein 1
mJugend D
TGS Langenhain
25.03.
14.30
JSG Gonzenheim/ Ober-Eschbach TV Idstein 1
mJugend E
25.03.
13.00
mHSG Schwalbach/ Niederhöchstadt IITV Idstein 2
mJugend E
25.03.
15.05
TSG OberurselTV Idstein 1
wJugend C

26.03.
11.15
TSG EppsteinTV Idstein 1
wJugend D
26.03.
16.00
wJSG Hattersheim / Sossenheim TV Idstein 2
wJugend D

Saisonfazit der weiblichen E-Jugend
von Claudia Rößler

Vor ziemlich genau einem Jahr standen wir mit sieben Mädchen da, so dass es notwendig wurde unsere Küken Mia und Valentina aus der F-Jugend hochzuziehen, um für das anstehende Qualiturnier gerüstet zu sein. Bis dahin stießen noch Linda, Meike und Paula dazu, die direkt schon mit ran durften. Und so gingen wir die Wundertüte Quali an.

Und siehe da, sie wurde mehr als erfolgreich gelöst, konnten wir bei der Quali doch alle Spiele gewinnen. Somit durften wir ein weiteres Jahr in der höchsten Spielklasse der WJE antreten. Als solches schon ein Erfolg, aber was dann kam, war so nicht zu erwarten. Ein Spiel nach dem anderen konnte mehr als deutlich gewonnen werden. Erst gegen Eppstein kam der erste Dämpfer, mussten wir uns mit dem letzten Tor geschlagen geben. Dann noch eine weitere nicht geplante Niederlage in Hattersheim.

Dennoch spielten die Mädels eine tolle Hinrunde. Alle neu hinzustoßenden Mädels wurden hervorragend aufgenommen und in das Spiel integriert. Eine deutliche Niederlage gegen die nun feststehende Meistermannschaft aus Bad Soden folgte. Im Rückspiel drei Wochen später dann fast die Revanche. Bei etwas besserer Chancenverwertung und einem neutraleren Schiedsrichter wäre hier durchaus ein Sieg drin gewesen. Was soll´s. Dennoch toll gespielt.

Das setzte sich in den weiteren Spielen fort. Insbesondere unsere Abwehr mit starken Torhüterinnen stellte einige Mannschaften vor arge Probleme. So verwunderte der deutliche Sieg gegen Eppstein nicht. Und auch die beiden letzten Spiele konnten deutlich gewonnen werden. Und so kam es tatsächlich, dass wir die Runde auf einem hervorragenden 3. Platz abschließen (18:8 Punkte; 307:169 Tore – Annika hat im letzten Spiel übrigens unser 300. Saisontor erzielt). Aber was noch viel wichtiger ist, von anfangs sieben Mädchen ist unsere Trainingsgruppe mittlerweile auf 20 Mädels angewachsen, die allesamt mit Feuereifer dabei sind. Somit müssen wir uns für die nächste Saison keine Nachwuchssorgen machen. Leider trennen sich teilweise unsere Wege, zumindest vorerst. Denn die Mädels des Jahrgangs 2006 verlassen uns in Richtung D-Jugend. Ich wünsche euch dort weiterhin viel Erfolg, aber vor allem Spaß. Doch erstmal fahren wir zusammen auf Abschlussfahrt.

An dieser Stelle ein Dankeschön an alle Eltern, Großeltern und Geschwister, die immer parat standen, wenn etwas zu erledigen war. Sei es im Kaffeestübchen, als Waffelbäcker, als Zeitnehmer oder als Fahrer zu den Auswärtsspielen. Ohne euch wäre das alles nicht möglich.


Wiesbadener Kurier vom 08.03.2017
Stübing befeuert Perspektive
NACHGEFRAGT Trainer-Dauerbrenner mit Idsteins Handballerinnen auf Titelkurs

Von Stephan Neumann

IDSTEIN. Während des Spiels geht Frank Stübing auf der Bank stets lautstark mit, lebt das, was seine Schützlinge auf dem Handballfeld in Angriff und Abwehr auf die Platte zaubern, stets 60 Minuten leidenschaftlich mit. Nimmt – wenn notwendig – Korrekturen vor, reagiert auf Spielsituationen ruckzuck mit neuen Direktiven.

Seit 41 Jahren im Trainergeschäft: Frank Stübing hat schon manche Berg- und Talfahrt miterlebt. Nun geht es wieder aufwärts.                            Foto: Stübing

Ein temperamentvoller achter Mitspieler an der Seite, außerdem im Lager des TV Idstein ein Dauerbrenner, der in seinen 41 Jahren als Betreuer und Trainer Berg- und Talfahrten miterlebt hat. Beim TVI, dessen Handballabteilung ein Fünftel der 4500-köpfigen Mitgliederschaft ausmacht, ist er über die Jahrzehnte hinweg zur festen Größe im Frauen- und Mädchenbereich geworden.

Kein verfrühter Titeljubel: Um in der laufenden Runde mit den Bezirksoberliga- Damen des TVI ein Stück weit die Früchte seiner Begeisterung und seiner Hartnäckigkeit zu ernten. Sechs Spieltage vor Schluss hat seine Crew an der Spitze nach Minuszählern betrachtet ein ordentliches Fünf-Punkte-Polster gegenüber Verfolger SG Nied herausgeworfen. Kein Grund aber, die Meisterschaft und die damit verbundene Landesliga-Rückkehr bereits als beschlossene Sache anzusehen. „Bei uns bricht sicherlich kein verfrühter Jubel aus“, versichert der 57-Jährige, der beruflich beim Statistischen Bundesamt verankert ist.

Nach Abstieg Selbstheilungsprozess: Es ist eine Rückkehr in die Erfolgsspur nach vorherigem Selbstheilungsprozess. Als der Landesliga-Kader des TVI im Jahr 2014 durch eine Abwanderungswelle arg dezimiert worden war, entschloss sich Stübing nach zweijährigem Engagement bei den Frauen des TV Breckenheim zur Rückkehr zu seinem Stammverein. Dort machte er Spielerinnen, mit denen er 2006 mit der damaligen zweiten Idsteiner Frauen-Mannschaft in die Landesliga aufgestiegen war, ein Comeback schmackhaft. „Es galt, zu überleben und den möglichen Abstieg weich zu gestalten. Wir wollten einen kompletten Absturz, der zu einem Neubeginn in der B-Liga geführte hätte, unbedingt vermeiden. Das ist dann auch gut gelungen. Wir sind zwar 2015 abgestiegen. Aber die Mannschaft war mit Spaß und Hingabe bei der Sache“, blickt Stübing auf den sanften Abstieg zurück, der die Grundlage des Neustarts bildete. Die Spielzeit 2015/16 wurde zum Jahr der Konsolidierung, ehe sich im Sommer 2016 jenes Aufgebot formierte, das nun die letzten Schritte zum Titel bewältigen will.

Qualität, Mix und Chemie stimmen: Mit Ronya Pauler, Sophia Kemmler, Martina Ruchti, Amelie Amstutz und Carolin Drews warfen ehemalige TVI-Spielerinnen wieder am Hexenturm Anker. Dazu kam die in Idstein wohnende Yvonne Petek, die wie Carolin Drews bei Mainz 05 Zweitliga-Erfahrung gesammelt hatte. Der entstandene Mix mit höherklassig Erprobten und Talenten der eigenen Schmiede bildet nun auf und außerhalb des Spielfelds eine starke Einheit. Zudem identifizieren sich die Spielerinnen mit dem Verein, packen in der Nachwuchsabteilung – 2017/18 wollen die TVI-Verantwortlichen insgesamt 16 Jugendteams melden – tatkräftig mit an. Ein Aufschwung mit Perspektive, der honoriert wird. Zu den Heimspielen der TVI-Frauen kommen laut Stübing 100 bis 120 Zuschauer. Der Coach, der 1979 unter Lehrgangsleiter Fritz-Peter Schermuly seine erste Trainer-Lizenz erwarb, kann sich zudem auf seine Kontaktfelder verlassen. Und auf seine Frau Renate, die als ehrenamtliche Sporttrainerin der Stadt Idstein Vereinsangebote für Flüchtlinge vermittelt. Auf diesem Weg ist die aus Syrien stammende Christin Aro zum Kader gestoßen, hat sich sportlich wie menschlich etabliert.

Yvonne Thon coacht C-Jugend-Girls: Und nicht zuletzt sorgten die zum aktuellen Aufgebot zählende Claudia Rößler und Ex-Spielerin Meike Stassen dafür, dass Yvonne Thon, einst Trainerin der Idsteiner Frauen auf Regionalliga-Ebene, ab sofort die hoffnungsvollen C-Jugend-Girls des TVI coacht. „Mittelfristig sieht es gut aus. Jetzt gilt es aber zunächst, in der Bezirksoberliga den Sack zuzumachen“, denkt Stübing in Etappen.


Vier Idsteiner Junghexen bei der 1. Hessensichtung des Jahrgangs 2004 

Unsere Idsteiner Junghexen bei der Hessensichtung v.l.: Viktoria Walter, Laura Eisele, Lilly Hilka und Lena Rößler

Am 11. Februar 2017 stand die 1. Hessensichtung des Jahrgangs 2004 im nordhessischen Homberg-Efze an. Die 14 Mädchen des Bezirkes Wiesbaden/Frankfurt, darunter vier Idsteiner Junghexen, traten vor den Augen der HHV-Trainer gegen die Bezirke Melsungen/Fulda und Darmstadt an.

Beide Spiele konnten jeweils mit sieben Toren Differenz gewonnen werden, so dass wir den Turniersieg erreichen konnten. Vor allem in der mannschaftlichen Geschlossenheit konnte unser Bezirk überzeugen.

Auch unsere Mädels zeigten sehr gute Leistungen, und trugen somit maßgeblich zu den Erfolgen bei. Nun bleibt es abzuwarten, ob sie auch die HHV-Trainer überzeugen konnten, und Anfang/Mitte März Einladungen zu den ersten Maßnahmen auf Hessenebene im Briefkasten unserer Junghexen landen werden. Wir drücken die Daumen…